Lampertheim

Wohltätigkeit Lebenshilfe und Tafel profitieren von Fest-Einnahmen der Lessing-Schule

Gymnasium spendet 1000 Euro

Archivartikel

Lampertheim.Die Schulleiterin des Lessing-Gymnasiums, Silke Weimar-Ekdur, hat bei der Spendenübergabe kürzlich betont: „Schule verpflichtet, Schule hat Verantwortung.“ Gemeinsam hatte sich die Schule dazu entschlossen, einen Teil des Erlöses vom diesjährigen Schulfest für einen wohltätigen Zweck zu spenden. „Das stand damals schon während der Planung und Abwicklung des Schulfestes fest“, erklärte Holm Knorrn, der als Kassenwart des Fördervereins beteiligt war.

Die Hälfte des Erlöses verwendet die Schule für den eigenen Bedarf. „1000 Euro sind für Schülerbelange und Schülerprojekte einzusetzen“, so Silke Weimar-Ekdur. Die andere Hälfte ging mit jeweils 500 Euro an die Lebenshilfe und die Lampertheimer Tafel. Günther Baus, Vorsitzender der Lebenshilfe Lampertheim, zeigte sich begeistert und betonte: „Ich finde es toll, dass die Schule solche sozialen Aspekte berücksichtigt“.

Die Spende komme dem neuen Projekt der Lebenshilfe „inklusives Fußball“ zugute. Dafür müssen noch einige Materialien, wie beispielsweise neue Leibchen angeschafft werden. Der größte Teil der Spende wird in einen neuen Zaun fließen. „Wir müssen den Zaun vor unserem Gelände erneuern. Aus Sicherheitsgründen wird er etwas höher sein als der alte“, so Baus.

Effekte mit Spaß

Dem Dank schloss sich Tafelkoordinatorin Ute Weber-Schäfer an. „Wir finden es besonders toll, dass sich die Schule Gedanken um soziale Belange macht und sich mit dem Thema Tafel auseinandersetzt.“ Die Spende soll in den Tafel-Betrieb investiert werden. Dazu gehöre etwa das Tafel-Auto mit Kühlung, das Lebensmittel mehrmals pro Woche transportiert. „Das verbraucht natürlich Sprit, es braucht Winterreifen und eine Inspektion.“ In die Reihe der Danksagungen reihte sich auch die Schulleitung ein und bedankte sich beim Förderverein und der Elternschaft für die tatkräftige Unterstützung am Schulfest, welches die Spende erst möglich gemacht hat. „Es ist schön, wenn man sieht, was alles möglich wird. Mit Spaß solche Effekte zu erzielen, ist eine schöne Paarung“, sagte der stellvertretende Schulleiter Jérôme Dath.

Zum Schluss ergriff die Schülervertretung das Wort. Delphine Pourikas erklärte: „Wir haben uns auch schon Gedanken gemacht, was wir tun können, um die Einrichtungen weiter zu unterstützen.“ Genaue Pläne gäbe es zwar noch nicht, das Interesse an weiteren Projekten der Schule in Verbindung mit der Lebenshilfe oder der Tafel ist aber vorhanden. av

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