Lampertheim

Musik Sänger Heiko Persson und seine Söhne studieren besinnliche Weihnachtslieder ein

Hauskonzert statt Bühne

Archivartikel

Lampertheim.Früher waren Hauskonzerte in Mode. Irgendwann eroberten die Musiker aber lieber größere Bühnen und begeisterten Besucher mit professionellen Konzerten. Die Corona-Pandemie setzt nun wieder alles auf Anfang – alle Veranstaltungen sind abgesagt oder verschoben.

Die Absagen von Musikveranstaltungen hat Heiko Persson ebenfalls getroffen. Er ist leidenschaftlicher Sänger und bei der Musiker-Initiative Lampertheim aktiv. Zusammen mit seinen Söhnen Leonard und Jonatan schlägt er jetzt Corona ein Schnippchen. Das Trio macht zu Hause zusammen Musik – um Spaß zu haben, aber auch, um Talente weiterzuentwickeln. Obendrein studieren sie Weihnachtslieder ein und schaffen sich selbst so eine stimmungsvolle Adventszeit. Mit Liedern wie „Jingle Bells“ wollen sie zudem die Großeltern erfreuen.

Während Vater Heiko Persson in die Tasten des Klaviers greift und auch singend den Ton angibt, stimmen die neun- und siebenjährigen Jungs auf den Gitarren ein. Beide nehmen Gitarrenunterricht an der Musikschule Lampertheim. Jonatan singt zudem im Chor der Musikschule und gilt als Nachwuchssänger der Familie.

Auch wenn die Familienmitglieder sonst ganz unterschiedliche Musik hören, so sei das gemeinsame Musizieren spannend und eine tolle Erfahrung für Persson und seine beiden Söhne. „Bisher hatten Leonard und Jonatan zu Geburtstagen immer ‚Happy Birthday’ auf den Gitarren gespielt und die Zuschauenden haben dazu gesungen“, verrät Heiko Persson. Er erklärt, dass die Familie nun vor hatte, das besinnliche Hauskonzert in diesem Jahr an Weihnachten etwas größer aufziehen.

Doch die Corona-Pandemie bremst die Musiker aus. „Corona-bedingt wissen wir noch nicht, wie wir Weihnachten feiern werden. Vielleicht müssen wir ein Video erstellen und auf diesem Wege die Familie grüßen“, bedauert Persson.

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