Lampertheim

Alfred-Delp-Schule Infoabend zu Betriebspraktika und Orientierungsmaßnahmen

Hilfe bei der Berufswahl

LAMPERTHEIM.Schulabschluss. Und dann? Oft kommt das Ende der Schulzeit für Jugendliche schneller als gedacht und anders als geplant. Junge Menschen stehen dann mitten im Leben. Die Alfred-Delp-Schule (ADS) bemüht sich deshalb um eine frühzeitige Berufsorientierung ihrer Schüler. Einen wichtigen Part spielen dabei Betriebspraktika in Klasse acht und neun der Haupt- und Realschule. Jetzt hat die Schule Eltern und Schüler darüber informiert. Das Jobcenter Lampertheim stellte außerdem begleitende Hilfsangebote vor.

„Klasse acht bis zehn, das ist die heiße Phase“, sagte Alexander Böhm der versammelten Eltern- und Schülerschaft gleich zu Beginn. Für den Informationsabend hätte sich der stellvertretende Schulleiter trotz gut besuchter Mensa deshalb „eine größere Resonanz“ gewünscht. Die zehnte Klasse sei die letzte Möglichkeit, vor dem Abschluss noch etwas zu ändern. Berufsorientierung beginne idealerweise aber schon viel früher, betonte er. Etwa in der fünften und sechsten Klasse, wenn die Kinder an der ADS erste Erfahrungen mit Holz- oder Metallverarbeitung machen. Eine besondere Bedeutung nehmen im Verlauf der Schulzeit die Betriebspraktika ein.

Im Hauptschulzweig absolvieren Schüler in der achten Klasse ein kontinuierliches Praktikum mit einem Praxistag jeden Dienstag und ein zweiwöchiges Praktikum in der neunten Klasse. Die Realschüler besuchen je ein zweiwöchiges Blockpraktikum in Klasse acht und neun. Den Schülern lasse man dabei freie Hand, nur bei Problemen, einen geeigneten Platz zu finden, helfe die Schule mit Kontakten in die Lampertheimer Wirtschaft, erklärte der für die Praktika zuständige Konrektor Mario Mörstedt. Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Aufenthalten in Firmen unterstütze die Schule auch Ferienpraktika. Von Mörstedt und Böhm gab es allgemeine Informationen zum Ablauf eines Praktikums, bevor Schüler selbst über ihre Erfahrungen berichteten.

Die Neuntklässler Felix Keller, Dilan Nayir, Berkan Can Erdal und Alessio Biebesheimer berichteten in der Mensa von ihren ganz unterschiedlichen Erfahrungen in verschiedenen Branchen.

Zuvor hatte Renate Peltzer Infos zu unterstützenden Angeboten aus dem Jobcenter gegeben. Als Berufsberaterin begleitet sie speziell Schulen und hilft Jugendlichen nicht erst nach dem Abschluss bei der Jobsuche. Peltzer stellte diverse ausbildungs- oder schulbegleitende Angebote vor.

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