Lampertheim

Familienzentrum Netzwerk soll auch in Lampertheim entstehen

Hilfen für den Alltag

Archivartikel

Lampertheim.Bei seiner Sommertour durch den Kreis ließ SPD-Kreischef Marius Schmidt auch seine Heimatstadt nicht links liegen. Sein Hauptaugenmerk galt hierbei der frühkindlichen Bildung in Lampertheim. Mit einer halben Stelle durch das Familienzentrum Bensheim soll binnen eines Jahres ein Netzwerk an Hilfen und Unterstützungsleistungen für junge Familien aufgebaut werden. Beim Pressegespräch erläuterten Katharina Naegele vom Familienzentrum und Projektkoordinatorin Silvie Freudenberger ihr Konzept, das auch in Lampertheim greifen soll.

Es beruht im wesentlichen auf der „Starthilfe“ und der „Schnellen Hilfe“. Während sich die Starthilfe an Familien mit Neugeborenen richtet und Entlastungen für den Alltag mit einem Säugling anbietet, springt die Schnelle Hilfe bei unerwarteten Problemen ein. Etwa dann, wenn die Mutter eines Kleinkindes erkrankt und keine Betreuungsperson in der Nähe ist. Das Familienzentrum, das in Lampertheim sein Domizil in der Wormser Straße 10 hat, rekrutiert für diese Leistungen ehrenamtliche Kräfte. Erstes Element im Verbund des künftigen Netzwerks: das Drop-In in der Wormser Straße, ein Treffpunkt für junge Eltern, jeweils montags zwischen 9 und 11 Uhr.

Das Bensheimer Familienzentrum ist auch Träger der Kindertagesstätte „Farbenfroh“ in der Lampertheimer Ringstraße. SPD-Ortsvereinschef und Sozialdezernent der Stadt, Erster Stadtrat Jens Klingler, verwies im Pressegespräch auf die erwünschte Trägervielfalt der Kindertagesstätten, während Parteifreund Marius Schmidt berichtete, Hilfsangebote außerhalb der Betreuungseinrichtungen erlangten immer mehr Bedeutung. urs

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