Lampertheim

Egerländer Gmoi Jahreshauptversammlung in schwierigen Zeiten / In diesem Jahr noch kein Vereinstermin

Hoffen auf Weihnachtsmarkt

Archivartikel

Hofheim.Um die Egerländer Gmoi ist es derzeit nicht allzu gut bestellt. Dem traditionsträchtigen Verein setzt die Coronakrise mächtig zu, was auf der jüngsten Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus deutlich wurde. Wie aus dem Jahresbericht der ersten Vorsitzenden Rita Sittauer hervorging, fand im laufenden Jahr kein einziger Vereinstermin statt. Umso mehr hoffen die Verantwortlichen auf den Weihnachtsmarkt in Hofheim, um die klamme Vereinskasse aufbessern zu können, sofern die Pandemie eine Durchführung überhaupt zulässt.

Im vergangenen Jahr war bei der Gmoi noch alles einigermaßen im Lot. So wurde der Vatertag am Bürgerhaus gefeiert, litt allerdings bereits unter nachlassendem Zuspruch, was wiederum Rechner Horst Ackermann in seinem Jahresbericht bestätigte. Ihm bescheinigten die beiden Prüferinnen Kirsten Scherer und Gabi Ackermann die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung.

Der unter der Leitung von Wolfgang Raab stehende Chor sang beim Pfarrfamilienfest und im Lampertheimer Seniorenheim. Die von Rita Sittauer geleitete Tanzgruppe wirkte bei der Turnschau des TV Hofheim mit und trat ebenso im Lampertheimer Seniorenheim auf. Den Jahresabschluss feierten die Mitglieder der Gmoi im Bibliser Netzroller, als erfolgreich stufte die Vorsitzende die zweitägige Weihnachtsmarktteilnahme in Hofheim ein.

Wahlleiter Uwe Rückert führte die Vorstandsneuwahlen durch. Rita Sittauer bleibt der Gmoi als Erste Vorsitzende ebenso erhalten wie Michael Sittauer als Zweiter Vorsitzender, Rechner Horst Ackermann und Schriftführerin Iris Gerberding. Als Beisitzer zählen Gerda Patzina, Christine Rückert und Hans Scherer zum Vorstand, die Kasse prüfen Kirsten Scherer und Gabi Ackermann.

Zukunft des Chores ungewiss

Wie es mit dem Egerland-Chor weitergeht bleibt offen. Neben der Coronakrise spielt auch die Arbeitszeit des Dirigenten eine nicht unwesentliche Rolle. Um tanzfähig zu sein, benötigt Sittauer vier Paare, was in letzter Zeit aufgrund von Krankheit, Urlaub und Arbeitszeit kaum der Fall war. Im September ist ein Spanferkelessen geplant. fh

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