Lampertheim

Luftdruckschützen 18. Bergsträßer Frühjahrsrunde gestartet / Team Blau erringt mit 1937 Ringen den Sieg

Hohe Trefferquote zum Auftakt

Hüttenfeld.Bei der in diesem Jahr zum achtzehnten Mal ausgetragenen Frühjahrsrunde für Luftdruckschützen haben gleich beim ersten Wettkampf 46 Schützen aus sieben Vereinen teilgenommen. Geschossen wurde nach dem Reglement der Vorjahre, bei dem die Mannschaftszuordnung nicht mehr auf Vereinsbasis erfolgt, sondern vor Beginn des jeweiligen Wettkampfs jedes Mal neu ausgelost wird. Die Mannschaften heißen Team blau, gelb, grün, rot und schwarz. Zu Beginn befinden sich in der Lostrommel jeweils fünf Kugeln in der entsprechenden Farbe. Das wird so oft wiederholt, bis jeder Schütze einem Team zugeordnet ist. Eine separate Ziehung wird für die Auflageschützen durchgeführt, damit diese mit ihren sehr hohen Ergebnissen unterschiedlichen Teams zugeordnet sind.

Geschossen wird je einmal auf jedem Schießstand der sieben Vereine, die sich für dieses Jahr angemeldet haben. Fest dabei sind der SV Altenbach, der SV „Hassia“ Fürth, der SSV Hemsbach, die Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld, der SV 1923 „Hubertus“ Lampertheim, der SV „Hubertus“ Trösel und der SV Rittenweier.

Wettkampfluft schnuppern

Der erste Wettkampf fand beim SV Altenbach statt. Ab 17 Uhr herrschte auf dem Schießstand geschäftiger Betrieb. Das Zeitfenster bietet allen Schützen die Möglichkeit, ihre Startzeit nach den persönlichen Bedürfnissen zu richten. Trotz der großen Anzahl an Schützen konnte der Wettkampf vor 23 Uhr beendet werden.

Nicht nur die Bandbreite der erzielten Ergebnisse, sondern auch ganz allgemein das Niveau war beachtlich. So erzielten neun Teilnehmer mehr als 380 Ringe, davon vier Auflageschützen, und zusätzlich neun mehr als 370 Ringe. Aber gerade Anfängern im Schießsport bietet diese Runde die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Schießtraining auch Wettkampfluft zu schnuppern und fremde Schießstände kennenzulernen. Daher müssen in jedem Fall auch die Leistungen der noch nicht wettkampferfahrenen Schützen besonders gewürdigt werden.

Am Ende des Abends hatte das Team blau die Nase vorn und konnte mit 1937 Ringen einen klaren Sieg erringen. Daran beteiligt waren in der Wertung zunächst die beiden Auflageschütze Alfred Benna und Franz Klemm mit jeweils 398 Ringen vor der Jugendlichen Anna Beck, die 389 Ringe getroffen hatte. Tanja Marquardt schoss 379 Ringe für das Team. Irene Wegener komplettierte die Mannschaft mit 373 Ringen. Einen Wertungsplatz knapp verfehlt hat Hans-Dieter Beck, der ebenfalls 373 Ringe erzielte. Die 363 Ringe von Sebastian Oehmann reichten auch nicht für einen Mannschaftsplatz. Alexander Richter erzielte 358 Ringe, Heike Marquardt-Becker 355 Ringe und Sascha Hummel 322 Ringe. Joachim Kitik erzielte als einziger Luftpistolenschütze im Team ebenfalls 322 Ringe.

Team grün erkämpfte sich mit 1926 Ringen den zweiten Platz an diesem Abend und profitierte damit nicht so sehr von den überragenden Ergebnissen der drei zugelosten Auflageschützen Hermann Schulz mit 395 Ringen, Harold Trautmann mit 392 Ringen und Günter Ihrig mit 382 Ringen. Hervorzuheben ist in diesem Team die Leistung von Katharina Wallisch, die 389 Ringe erzielen konnte. Luftpistolenschütze Alexander Vetter schoss sich mit 368 Ringen als letzter Schütze in die Wertung. Paul Kühn, ebenfalls mit der Luftpistole, erzielte 357 Ringe. Ferner schossen Nico Bickel 350 Ringe, Andrea Rauscher 349 Ringe und der Jungschütze Justas Vitkunas in seinem ersten Wettkampf 236 Ringe.

Im Team schwarz, das mit 1885 Ringen auf Platz drei kam, schoss Routinier Markus Stumpf mit 385 Ringen das beste Einzelergebnis vor Sandra Menzel, die 377 Ringe erzielen konnte. Mit 376 Ringen traf Hans Wesp einen Ring mehr als Karina Weber. Heike Manns qualifizierte sich mit guten 372 Ringen ebenfalls für die Mannschaft. Reiner Bär hatte nur einen Ring weniger und kam damit nicht mehr in die Wertung. Ebenso erging es Helmut Günther, der nach langer Zeit im Ergebniskeller mit 366 Ringen erstmals wieder über die magische 360-Ringe-Marke kam. Thomas Michalke beendete seinen Wettkampf mit 350 Ringen, Walter Müller traf 349 Ringe und Elke Haardt mit der Luftpistole 340 Ringe.

Jugendschützin zeigt Nerven

Auf dem vierten Platz landete an diesem Wettkampftag das Team rot mit 1871 Ringen. Mike Hertel erzielte mit 386 Ringen einen Ring mehr als Hilmar Sperber. Mit wenig Abstand folgte Cornelius Schürer, der mit 378 Ringen wieder sein Leistungsvermögen zeigen konnte. Karina Hahl und Andreas Bär brachten jeweils 361 Ringe in die Mannschaftswertung ein. Luftpistolenschütze Michael Manns schaffte es mit 349 Ringen nicht in die Wertung. Auch Dirk Weber mit 335 Ringen und Bernd Haardt mit 333 Ringen blieben außen vor. Jugendschützin Trinity Eckardt zeigte bei ihrem ersten Wettkampf Nervenstärke und traf mit 279 Ringen einen Ring mehr als im letzten Training.

Für das Team gelb konnte Gerhard Walter mit 380 Ringen das beste Ergebnis schießen. Richard Hertel konnte nur 368 Ringe aufweisen. Kristin Becker traf 364 Ringe für die Mannschaft, Lars Roth 362 Ringe und Christian Schulz 358 Ringe. Zusammen ergab das dann 1832 Ringe. Nicht gewertet wurden hier die 353 Ringe, die Johannes Kühn mit der Luftpistole traf, sowie die ebenfalls mit der Luftpistole geschossenen 335 Ringe von Armin Becker.

Alle Ergebnisse der Wettkämpfe sowie Leistungskurven der Einzelschützen werden auf der Homepage der Hüttenfelder Schützen www.sg-huettenfeld-schuetzen.de unter „Ergebnisse Frühjahrsrunde 2019“ veröffentlicht. Cornelius Schürer, der die Homepage verwaltet und die Ergebnisdarstellung der Frühjahrsrunde durchführt, wird neben den Ergebnissen auch für die Einzelschützen Wertungspunkte auf Basis der mit dem jeweiligen Team erzielten Punkte vergeben. gün

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