Lampertheim

SGH Familienausflug nach Frankfurt mit Stadtführung und Schifffahrt

Hüttenfelder Sportschützen besichtigen „Mainhattan“

Archivartikel

Hüttenfeld.Die Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld machte sich am Sonntag, der die Bezeichnung „goldener Oktober“ allemal verdient hatte, zu einem Familienausflug nach Frankfurt am Main auf. Sportschütze Günter Ihrig hatte diese Exkursion organisiert und für alle ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt.

Der Tag begann beim Treffen am Heppenheimer Bahnhof mit einem opulenten Frühstücksbuffet. Gut gestärkt konnten die 28 Teilnehmer anschließend in den Zug einsteigen, der die Gruppe nach Frankfurt brachte. Erster Besichtigungsort war die Paulskirche. Im großen Plenarsaal, der bereits den Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung im Jahr 1848/49 als Versammlungsort diente, konnte man neben den Flaggen der 16 Bundesländer auch die der Bundesrepublik und die alte Flagge der Stadt Frankfurt sehen. Seit 1950 wird in diesem Saal auch der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen, dessen Preisträger auf einer großen Gedenktafel aufgeführt sind. Von hier ging es weiter zum Römerberg, dem Zentrum der Altstadt mit dem Rathaus und dem Gerechtigkeitsbrunnen. An dieser Stelle teilten sich die Schützen in zwei Gruppen auf, die dann jeweils von einem erfahrenen Stadtführer durch die Gässchen der neuen Altstadt, die erst im vorigen Jahr fertiggestellt wurde, gelotst und mit reichlich Informationen versorgt wurden.

Kontrastreiche Schifffahrt

Als Ausgleich zur Stadtführung stand am Nachmittag eine erholsame Schifffahrt auf dem Main an. Vom Bord des Schiffes ergaben sich ganz neue Perspektiven auf „Mainhattan“. Neben beeindruckenden Hochhäusern, wie dem Sitz der Europäischen Zentralbank, gab es moderne, vollverglaste Bürogebäude und Wohnungen zu sehen. Im Kontrast dazu führte die Tour auch vorbei an weniger schönen Fabrikgebäuden, Wertstoffhöfen und dem Osthafen. Am Eisernen Steg endete die Schifffahrt, und die große Schützenfamilie begab sich zur letzten Station des Tages, dem Buchscheer. In der traditionellen Apfelweinwirtschaft ließ die Gruppe den Abend bei typischen regionalen Gerichten sowie frischem Apfelmost oder Äppelwoi ausklingen. Um die Wartezeit auf das Essen zu verkürzen, hatte Ihrig für alle einen Fragenbogen vorbereitet, der das gewonnene Wissen prüfen sollte.

Siegerehrung im Zug

Auf der Heimreise wurden im Zug die Gewinner des Quiz’ mit kleinen Preisen prämiert. Bei den Jugendlichen konnte Timon Schneider die meisten richtigen Antworten vorweisen, bei den Erwachsenen waren es Karin und Robert Plenert. red

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