Lampertheim

Forstamt Informationen über Fall von Tierquälerei

Hund jagt Schafherde

Lampertheim.Wie das Staatliche Forstamt jetzt mitgeteilt hat, kam es am Montag, 15. Juni, zwischen 19.15 und 20 Uhr im Naturschutzgebiet Lampertheim zu einem Zwischenfall. Ein großer unangeleinter Hund, der in Begleitung seiner Besitzerin unterwegs war, brach in einen mobilen Schafpferch abseits der Wege ein und trieb über 30 Schafe in wilder Jagd und großer Panik auseinander. Daraufhin musste der Schäfer mit Unterstützung seiner Ehefrau zwei Tage lang die Schafe suchen. Erschwerend kam dazu, dass es sich um führende Schafe mit vielen Lämmern handelte. Am Ende konnten sämtliche Schafe, manche allerdings mit Verletzungen, wieder zusammengetrieben werden. Ein Schaf machte sich auf den Weg nach Hause durch die Stadt Lampertheim.

Halterin gesucht

Aus Sicht des Forstamts ist dies kein Einzelfall, aber ein besonders drastischer, da hier Tiere gequält und damit gegen Vorschriften des Tierschutzes und gegen die Naturschutzgebietsverordnung verstoßen worden seien. Das Forstamt bittet aus diesem Anlass alle Hundebesitzer darum, der Anleinpflicht in den Naturschutzgebieten Folge zu leisten. Die Behörde wäre zudem für Hinweise dankbar, die zur Feststellung der Personalien der Hundehalterin führen können. red

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