Lampertheim

Hofheim Einen Menschen zu begleiten, der im Sterben liegt, ist eine schwierige Aufgabe / Ein Kurs bietet Unterstützung und Antworten

Im „Letzte-Hilfe-Kurs“ geht es um den Tod

Hofheim.Wer einen anderen Menschen an dessen Lebensende begleitet, der ist auch mit eigenen Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert. In einem „Letzte-Hilfe-Kurs“ können betroffene Menschen nun im Haus Billau, Bahnhofstraße 12, Rat und Denkanstöße für solche Momente erhalten. Bei dem Kurs, der am Freitag, 27. September, stattfindet, geht es um die medizinische Begleitung und das Umsorgen schwerkranker und sterbender Menschen. Das Projekt erhielt 2015 den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt. Der Kurs vermittelt Basiswissen und Orientierung sowie einfache Handgriffe: „Die Begleitung schwerstkranker Menschen ist keine Wissenschaft, sondern praktizierende Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist.“

Vier Module über das Sterben

Der Kurs besteht aus vier Modulen, die jeweils 45 Minuten dauern. Im ersten Modul geht es um das Thema „Sterben als Teil des Lebens“. Im zweiten Modul geht es um „Vorsorgen und entscheiden“. Modul drei informiert über Möglichkeiten der „Leidenslinderung“ und in Modul vier geht es um den Abschied.

Moderiert wird der Kurs von Janina Sieger und Gaby Weiß-Szpera. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um rechtzeitige Anmeldung unter der Rufnummer 06 206 710 203 oder per E-Mail (info@pahori.de) wird gebeten. red

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