Lampertheim

Kindertagesstätte Rosenstock Künftige Schulkinder verabschiedet

Im Weltall Neues entdecken

Archivartikel

Lampertheim.Zwei Planeten umkreisten beim Abschlussfest der Schulkinder die Evangelische Kindertagesstätte Rosenstock: der Planet Rosenstock und der Planet Schule. Die Schulkinder machten sich mit dem Raumschiff auf, den Himmelskörper Rosenstock zu verlassen. Nebel wallte und Star-Wars-Musik ertönte, als sie aus der Rakete ausstiegen und auf dem Sonnensystem marschierten. Voran schritt die Vikarin der Lukasgemeinde, Jasmin Setny. Schließlich stand der Verabschiedungsgottesdienst der Schulkinder auf dem Programm.

Kleine Himmelsobjekte für das Sonnensystem hatten die Kinder selbst gebastelt. Die Erzieherinnen Nancy Köster sowie Katja Fenzel werkelten die Raumstation und Isabell Capizzi begleitete die Kinder beim Singen. Ein „herzliches Willkommen“ schickte die Kita-Leiterin Heike Roos an die Kinder, Eltern und Großeltern. Nach dem fröhlichen Lied „Wenn das große Fest beginnt“ wurden die Kinder einige Minuten still: Es wurde gebetet. Im Anschluss erhielten die zukünftigen Schulkinder Gottes Segen. Das sei eine schöne Tradition zur Verabschiedung der Kindergartenkinder, sagte Vikarin Setny.

Nach dem Gute-Laune-Lied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ sprach Setny über den Planeten Rosenstock. Auf diesem Himmelskörper könne getobt und gespielt werden. Dort seien Kinder glücklich. Die Bewohner (Erzieherinnen) seien lieb und machten jeden Spaß mit. Darum wollten die Schulkinder diesen Planeten am liebsten nicht verlassen. Doch das Weltall halte auch noch Neues bereit, etwa den Planeten Schule. Dorthin ziehen nun die Schulkinder um.

Reise zum Planeten Schule

Setny wünschte ihnen einen guten Umzug mit ihrem Raumschiff und sagte: „Gott passt auf jeden von euch auf und schickt euch kleine Helfer, wie ältere Schüler.“ Mithilfe ihrer Erzieherinnen Beate Groll und Anette Ziehl hatten die jüngeren Mädchen und Jungen ein Theaterstück einstudiert. Ein Geschenk zur Entlassung der Vorschulkinder aus der Kita. In der Geschichte wohnt ein Prinz mit seiner sensiblen Rose auf einem weit entfernten Planeten. Er steuert den Planeten Rosenstock an und staunt dort über die üppig wachsenden Rosen, die von den Kindern verkörpert werden. Der Prinz erfährt unter anderem, dass die Grundlage der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ein gut funktionierendes Immunsystem ist. Das wiederum könne durch Bewegung und Glücklichsein gestärkt werden. Damit seien die Kinder vom Planeten Rosenstock nun bereit, die Reise zum Planeten Schule anzutreten.

„Das Abschiednehmen ist das Unschönste an dem Beruf“, erklärte Nancy Köster gerührt. Denn die Erzieherinnen hingen mit ganzem Herzen an den Kindern. „Wir hoffen, ihr kommt uns mal besuchen“, wünschte Köster. Fröhlich ging es dann beim Sommerfest zu. Der Elternbeirat hatte den dreistündigen Auftritt des Kinder- und Jugend-Mitmachzirkus Paletti aus Mannheim spendiert. Und schon verwandelten die Artisten den Kita-Garten in eine bunte Zirkusmanege.

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