Lampertheim

Vortrag Fördermöglichkeiten für energetisches (Um-)Bauen

Infos für Sanierungswillige

Lampertheim.Auf Einladung des Arbeitskreises Energie und der Volkshochschule fand im Alten Rathaus ein Vortrag statt, in dem es um energetische Gebäudesanierung ging. Peter Hensel von der Energieeffizienz GmbH referierte über die derzeitige Gesetzeslage und die Fördermöglichkeiten. Je nach Art des Sanierungsprojekts könnten Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingereicht werden.

Da die Vielzahl der Fördermöglichkeiten für den Bau- oder Sanierungswilligen schwer zu überblicken seien, gebe es Fachfirmen, die entsprechende Beratung anbieten. Diese ermittelten auch die sinnvollsten Maßnahmen und den richtigen Ansprechpartner für die energetische Sanierung. Der Staat unterstützt solche Vorhaben mit Zuschüssen von bis zu 1700 Euro je nach Objektgröße. Der Gesetzgeber schreibt inzwischen vor, dass beim Kauf einer Immobilie Öltanks und Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden müssen.

Die Heizungs- und Warmwasserrohre sowie die oberste Geschossdecke zu unbeheizten Räumen müssen gedämmt werden. An den Kosten beteiligt sich der Staat mit zehn Prozent und hat auch steuerliche Anreize geschaffen. Zum Beispiel lassen sich die Kosten für den Austausch von Fenstern oder die Optimierung der Heizungsanlage steuerlich absetzen.

Ein Fokus liegt bei allen Förderprogrammen auf den erneuerbaren Energien. Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen im Neubau oder Solarthermieanlagen, Biomasseanlagen und Hybridheizungen im Altbau können laut Hensel bis zu 35 Prozent bezuschusst werden. Wichtig sei auf jeden Fall, dass der Förderantrag vor Baubeginn gestellt wird. sto

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