Lampertheim

MGV Harmonie Bürstadt Mitglieder radeln nach Lorsch zum Tabakmuseum

International konkurrenzfähig

Archivartikel

Bürstadt.Lorsch und Tabak gehören seit Jahrhunderten zusammen, wenn auch die Zigarrenherstellung in Lorsch im Jahr 1983 eingestellt wurde. Mit der Jahrtausendwende gab der letzte Tabakbauer auf. 2017 wurde der letzte verbliebene Tabakschuppen auf Lorscher Gemarkung als Museum des Tabakanbaus eröffnet und ergänzt damit inhaltlich die Präsentation des Tabakmuseums in der Stadtmitte. Dieses denkmalgeschützte hölzerne Gebäude in der Nähe des Freilichtlabors Lauresham war das Ziel der Fahrradtour einiger Mitglieder des MGV Harmonie.

Zigarrenherstellung

In dem 50 Meter langen, acht Meter breiten und 13 Meter hohen Holzbau erklärte Gästeführer Reinhard Keck, ein geborener Bürstädter, den Mitgliedern anhand original erhaltener Werkzeuge und Maschinen, wie früher aus der Tabakpflanze eine Zigarre hergestellt wurde. Fotos veranschaulichten seine Schilderungen. In unmittelbarer Nähe zum Schuppen wird dazu wieder Tabak angebaut aus dem Zigarren hergestellt werden, die von der Qualität her international konkurrenzfähig sind.

Die Bürstädter waren beeindruckt als sie erfuhren, dass das Projekt nur mit ehrenamtlichen Helfern unterhalten wird. Mit bleibenden Eindrücken radelte die Gruppe nach einem gemeinsamen Mittagessen zurück nach Bürstadt. red

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional