Lampertheim

Evangelische Lukasgemeinde Volksbühne 1926 und Lions-Club Lampertheim spenden je 2500 Euro

„Investition für die Zukunft“

Archivartikel

Lampertheim.Auch wenn die Events in der Notkirche wegen der Ausbreitung des Covid-19-Virus abgesagt oder verschoben wurden, so halten die Veranstalter und Nutzer an der Hoffnung fest, dass im nächsten Jahr das kulturelle Leben im Gotteshaus wieder pulsieren kann.

Die Nutzer der Notkirche sind die Volksbühne 1926 und der Lions-Club Lampertheim. Beide Institutionen spendeten jetzt je 2500 Euro für eine neue Gastro-Spülmaschine. Die Freude bei der Evangelischen Lukasgemeinde – gleich zwei Sponsoren gefunden zu haben –war riesengroß. Die Lukasgemeinde musste nur noch die Kosten der Installation der Profi-Maschine übernehmen. Pfarrerin Sabine Sauerwein sagte den Spendern für die insgesamt 5000 Euro herzlichen Dank und dass normalerweise die Hochleistungsmaschine jetzt auf Hochtouren laufe. Sie sprach aber auch den Hoffungsschimmer aus: „Es ist eine Investition für die Zukunft.“

Der Volksbühne ist es im Hinblick auf die Corona-Krise vergönnt, die Zuschauer mit einem neuen Bühnenwerk zu erfreuen und der Lions-Club richtet sonst seinen Adventsmarkt mit Künstlern und Kunsthandwerkern in der Notkirche aus. Auch die beliebte Weinprobe des Fördervereins Domkirche, die sonst eine sehr gesellige Veranstaltung der Lukasgemeinde war, fiel der Corona-Pandemie zum Opfer, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, erklärte Sabine Sauerwein.

Zu all den Veranstaltungen falle für gewöhnlich eine Unmenge Geschirr an, das mit der neuen Maschine ruckzuck gespült werden könne. „Außer dem großen Fassungsvermögen ist die Spülmaschine ergonomisch aufgebaut“, erklärte Küster Hans Gierlich. Die Christen der Lukasgemeinde schauten zuversichtlich in die Zukunft. „Dass die Menschen wieder mit den Darstellern der Volksbühne lachen und mit den Lions-Club-Mitgliedern einen vorweihnachtlichen Glühwein trinken können“, wünschte sich die Pfarrerin.

„Wir Lions geben gerne unseren Beitrag dazu. Wir schätzen die Räumlichkeiten der Notkirche sehr und haben schon für das nächste Jahr gebucht. Nun hoffen wir, dass unsere Gebete erhört werden“, sagte Lions-Präsidentin Karin Salber. „Für uns ist die Notkirche eine Heim-Arena“, erklärte Frank Griesheimer, der neue Vorsitzende der Volksbühne. Für die Mitglieder sei es eine Selbstverständlichkeit, die Kosten der Spülmaschine mitzutragen.

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