Lampertheim

Evangelische Gemeinde Hüttenfeld Nachwuchs engagiert sich beim Kinderfasching

Jugendgruppe erlebt bunte Tage

Archivartikel

Hüttenfeld.„Fastnachtsonntag ist unser“ – nach dem Motto machte die Evangelische Jugendgruppe Hüttenfeld ihr eigenes Fastnachtsprogramm. Ein Teil fuhr auf den Faschingsumzug nach Heppenheim, wo man auf Vertreter der Dekanatsjugend Bergstraße traf.

Für die erkrankte Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindate übernahm Dekanatsjugendreferent und Gemeindeglied Bruno Ehret die Verantwortung. Nach der Rückkehr ins Evangelische Gemeindezentrum in der Viernheimer Straße war dort alles zum Grillen und Übernachten vorbereitet. Die Teamerinnen Kim und Pia Rendl sowie Anna Fleig sorgten für Verpflegung und einen langen Spieleabend.

Die Jugendlichen hatten ihren Jugend(t)raum, den sie nach den Ideen von ihrer Konfi-Freizeit renoviert hatten, gemütlich eingerichtet. Auf den Sofas bei buntem Dämmerlicht und cooler Musik saßen sie noch einige Stunden zusammen, bevor sie nach und nach einschliefen.

Rosenmontagmorgen wartete ein Frühstück auf sie mit „Fastnachtskreppel“. Hier wurden Pläne geschmiedet für weitere Aktionen wie Ausflüge, Filmabende oder den Nachkonfitreff. Die Kids würden gerne wieder einen Jugendgottesdienst gestalten nach dem Muster ihres Vorstellungsgottesdienstes im vergangenen Jahr mit Band. „Und natürlich sind wir wieder bei der Osternacht und dem Adventfenster mit dabei“, so Pia, was sie schon seit Jahren mit ihrer Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindate ganz ohne Pfarrer selbst gestalten. Nachmittags veranstalteten die Jugendlichen dann zusammen den Rosenmontags-Kinderball der Sportgemeinde Hüttenfeld. Sie hatten dazu nicht nur „Fastnachts-Hits“, sondern auch Kinderlieder auf ihre Setlist geladen.

Wiederholung im nächsten Jahr

Im Sommer fahren sie mit der Dekanatsjugend nach Kroatien auf Freizeit. Für Betreuung der Kinderfreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde Hüttenfeld und der Kindertheatergruppe haben sich Kim, Pia und Anna als Teamerinnen ausbilden lassen. Fünf weitere Gruppenmitglieder haben sich dazu schon beim Dekanat angemeldet, so dass sich die Kirchengemeinde um Nachwuchs nicht sorgen muss.

Durch den Jugendraum im Gemeindezentrum sind sie fester Bestandteil ihrer evangelischen Gemeinde geworden. Sie verstehen sich als „offener Treff“ und laden gerne andere Jugendliche ein, dienstags ab 18 Uhr zu ihnen in ihren Jugend(t)raum zu kommen. Die „Faschingsonntagnacht“ mit Musik und Übernachtung wollen sie im nächsten Jahr wieder feiern, das steht fest. ron

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