Lampertheim

Technisches Hilfswerk I Bundesjugendlager in Thüringen begeistert Lampertheimer Teilnehmer mit zahlreichen Angeboten

Kanu und Grubenbahn fahren

Lampertheim.„Raus aus dem Alltag, rein ins THW!“ Dies konnten zehn der Lampertheimer Jugendlichen vom Technischen Hilfswerk (THW) und deren Betreuer im 17. Bundesjugendlager (BuJuLa) in Rudolstadt in Thüringen erleben. Im Bundesjugendlager treffen die Jugendgruppen aller 16 Bundesländer aufeinander und verbringen gemeinsam eine Woche lang ihre Zeit mit Workshops, Wettkämpfen, Ausflügen und sportlichen Aktivitäten.

Insgesamt trafen sich dieses Mal rund 5000 Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren, mittendrin die THW Jugend aus Lampertheim.

Der Anreisetag bot neben der Eröffnungsfeier zusätzlich eine Überraschung: Albrecht Broemme, der THW Präsident, eröffnete gemeinsam mit den Organisatoren das BuJuLa.

Am Sonntag fand traditionell der Bundesjugendwettkampf statt. Zwei Tage später wurde auch das Leistungszeichen abgenommen, das zwei der Lampertheimer Junghelfer, Leon Trapp und Valentin Gogolok, in Bronze bekamen. Zusätzlich gab es einen Bollerwagen-Wettbewerb.

Abseits des Rahmenprogramms gab es zahlreiche Workshops und Ausflugsmöglichkeiten, unter anderem ins nahe gelegene Schwimmbad.

Montags erkundeten die Südhessen Schillers Spuren in Rudolstadt bei einer Stadtrallye und übten anschließend das Schweißen und den Bau eines eigenen Schwedenstuhls. Mittwochs ging es ins Bergwerk nach Kamsdorf, zur Burg Greifenstein bei Bad Blankenburg und letztendlich in das Residenzschloss Heidecksburg in Rudolstadt. Das Highlight des Tages war die Fahrt mit der Grubenbahn innerhalb des Bergwerkes.

Am Donnerstag machte sich die Gruppe gemeinsam auf nach Erfurt und bestaunte die Krämerbrücke und den Erfurter Dom. Anstelle des normalen Jugenddienstes übten sich die Teilnehmer im Geocaching und dem Lesen von Karten. Freitags ging es zum Kanufahren auf den Hohenwarte-Stausee, der eine fjordartige Optik bot.

Zwischen all den Ausflügen blieb noch genug Zeit, das Lagerleben zu genießen, sich im Lagerpool abzukühlen und abends mit Walkie-Talkies gemeinsam über das Lagergelände zu laufen. Alle freuen sich bereits jetzt auf das Bezirksjugendlager, welches im nächsten Jahr ansteht. red

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