Lampertheim

Wassersportverein Lampertheim 26 Gold-, 18 Silber- und 18 Bronzemedaillen bei Süddeutschen Meisterschaft in Mannheim

Kanuten stellen einen neuen Vereinsrekord auf

Lampertheim.Mit 56 Sportlern und 63 Booten fuhr der Wassersportverein Lampertheim (WSV) zur Süddeutschen Kanurennsport Meisterschaft nach Mannheim. Man war damit nicht nur das größte Team der Meisterschaft, sondern auch eine der erfolgreichsten Mannschaften. Mit 26 Goldmedaillen, 18 mal Silber und 18 mal Bronze hat das Team einen neuen Vereinsrekord bei Süddeutschen Meisterschaften aufgestellt. Gleichzeitig ging es in Mannheim um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, dieses Ziel erreichten 21 Sportler des Wassersportvereins.

Gleich im ersten Rennen um einen Meistertitel gab es eine Überraschung. Mit Jan und Marco Brechenser, Björn Barthel und Aljoscha Dietrich ging ein reines Sprintteam an den Start im Vierer über die 1000 Meter der Leistungsklasse, der Sieg war nicht zu erwarten. Nur eine Stunde später ging das gleiche Team über 500 Meter an den Start und wieder ging der Sieg nach Lampertheim, diesmal mit fast zwei Bootslängen Vorsprung.

Doppelsieg gefeiert

In den Zweiern und Einern besetzte der WSV nur die 200- und 500-Meter-Strecke und das mit großem Erfolg. Den 200-Meter- und 500-Meter-Zweier gewannen die Lampertheimer Jan Brechenser und Börn Barthel, dabei gab es im Kajakzweier über 200 Meter sogar einen Doppelsieg, Silber errang Marco Brechenser mit Jona Schulz. Den Abschluss bildete dann der Einer über 200 Meter, und auch hier gab es einen Doppelsieg für das Lampertheimer-Team. Gold ging an Björn Barthel und Silber an Jona Schulz. Zur Goldmarie wurde die weibliche Jugendfahrerin Franka Thierfelder. Sie gewann die Einerrennen über 500, 1000 und 5000 Meter und das, obwohl sie im Vorfeld des Wettkampfs gesagt hatte, dass sie sich nicht gut fühle. Überraschend in dieser Klasse waren auch die Siege im K2 und K4 über die 500-Meter-Strecke. Mit ihrer Lampertheimer Partnerin Klara von Allwörden gewann Franka Thierfelder den Zweier, und beide saßen im Boot der Renngemeinschaft Hessen, die den Vierer gewann.

Nicht ganz optimal lief die Vorbereitung der männlichen Jugend, sie wurden durch Krankheit immer wieder zurückgeworfen. Aber bei der Meisterschaft lief in den Mannschaftsbooten alles optimal. Gleich im ersten Rennen konnte mit dem K4 mit Janek Soballa, Heiko Gräf, Lucas Graef und Janne Ole Wermter ein Sieg gefeiert werden.

Die Überraschung in der männlichen Jugend waren Philipp Reiber und Janne Ole Wermter, als Notlösung im Zweierkajak zusammengesetzt lief das Boot von Wettkampf zu Wettkampf besser, sie krönten die Saison mit dem Meistertitel auf der 500-Meter und 1000-Meter-Strecke.

Unerwartete Leistungen erbracht

Auch unerwartete Leistungen vollbrachten die männlichen Schüler A. Im Einer reichte es ganz knapp für Jonathan Hintz nicht für die Medaille, er wurde Vierter, und auch mit dem sechsten Patz von Mattheo Herrmann hat niemand gerechnet. In den Mannschaftsbooten war aber die medaillenlose Zeit vorbei, im Zweier gab es Bronze für Jonathan Hintz und Tim Walter. Der Vierer mit für Jonathan Hintz, Tim Walter, Mattheo Herrmann und David von Allwörden war das Sorgenkind der Trainer. Doch auf der Süddeutschen Meisterschaft fuhren die Jungs über 500 Meter mit Abstand ihr bestes Saisonrennen und erkämpften sich Silber. Die Krönung schafften sie dann auf der Langstrecke mit einem überlegenen Sieg.

Bei der weiblichen Schüler A ging es darum, die Finals zu erreichen und sich für die Deutsche Meisterschaften zu qualifizieren. Alexa Vogt, Anna Hofmann, Marlene Görling und Emilia Paterna schafften das in allen Bootsklassen. Bei den Mädels gab es auf der Langstrecke das beste Ergebnis, sie erkämpften sich Silber. Auch in den Nachwuchsklassen Schüler B und C war der WSV sehr erfolgreich. red

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