Lampertheim

Außenwirkung Trägerverein will auf seine Arbeit und Angebote aufmerksam machen

Karte soll ins Museum locken

Lampertheim.Mit einer neuen Postkarte, auf der das Fachwerkhaus zu sehen ist, in dem das Lampertheimer Heimatmuseum untergebracht ist, will der Heimat-, Kultur- und Museumsverein auf seine Arbeit aufmerksam machen. Auch Motive aus den Ausstellungsräumen sind auf der Karte abgebildet – das Ganze in einer sehr guten Druckqualität. Gemeinsam stellten Bürgermeister Gottfried Störmer, Kulturamtsleiter Rolf Hecher und die Vorsitzende des Vereins, Margit Karb, die Postkarte vor.

Das Stadtoberhaupt betonte dabei, dass auch im Stadthaus immer wieder nach aktuellen Postkarten gefragt würde. „Postkarten sind nicht ganz aus der Mode“, meinte Störmer, denn sie weckten beim Empfänger immer wieder schöne Erinnerungen. Gleichzeitig warb er auch für eine Serie von Karten mit heimischen Motiven.

Rolf Hecher bescheinigte dem Team des Heimatmuseums viele Aktivitäten, es mache aber selbst zu wenig Reklame für seine Arbeit. „Sie haben es verdient, für Ihre Anstrengungen mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt zu werden“, wandte er sich an Margit Karb und versprach, sie bei der Umsetzung von Ideen zu unterstützen. Das Auflegen einer Kartenserie, welche interessante Ansichten der Stadt präsentiert, könnte ein Beispiel für solche Aktivitäten sein.

Ersatz für Knochenfunde

Margit Karb zeigte sich erfreut über die positive Resonanz und bestätigte, dass viele Besucher nach Postkarten fragten. „Natürlich haben wir viele alte Postkarten in unseren Sammlungen, aber letztendlich wollen wir ja auch einen aktuellen Bezug zu Lampertheim herstellen“, erläuterte sie.

Für diesen Sommer wies Margit Karb gleich auf zusätzliche Vorhaben hin. So hat das Heimatmuseum prähistorische Knochenfunde von Bär, Urrind und Löwen in seiner Sammlung, die aber zum Teil zu verfallen. Glücklicherweise haben sich Experten für Eiszeitfossilien aus Darmstadt der Sache angenommen und restaurieren die Fossilien nun. Dabei muss nur das Material bezahlt werden. Als Ersatz für die in Arbeit befindlichen Knochen wurden derweil andere interessante Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt – eine Gelegenheit, dem Heimatmuseum wieder einmal einen Besuch abzustatten.

Das Heimatmuseum ist regulär jeden ersten und dritten Sonntag im Monat, 10 bis 12.30 Uhr, geöffnet. Die Postkarte ist für einen Euro beim Rathausservice, dem Heimatmuseum und bei der Bücherkiste erhältlich. sto

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