Lampertheim

VLK Lampertheim Spitzenreiter verliert beim Abschied aus der Zweitklassigkeit in Bockenheim

Kegler aus der Spargelstadt steigen in Bundesliga auf

Lampertheim.Die Lampertheimer Bundesligakegler reisten zu ihrer letzten Begegnung nach Frankfurt- Bockenheim. Die Hessen haben eine gute Saison gespielt und wollten mit einem Heimsieg den vierten Tabellenplatz sichern.

Für die Spargelstädter steht seit Wochen die Meisterschaft und der Aufstieg in die erste Bundesliga fest. Aufgrund einiger arbeits- und krankheitsbedingten Ausfälle musste allerdings das Team um die sportlichen Leiter Manfred Seelinger und Frank Lößner in einer veränderten Aufstellung antreten.

Zu Beginn starteten die Gäste mit Holger Thiemig, Bernd Günderoth und Marco Zimmermann. Auf den tückischen Bahnen in Hessen eröffneten die Lampertheimer durchschnittlich und gerieten bereits zu Beginn in Rückstand, der im Laufe der Partie langsam, aber stetig anwuchs. Bernd Günderoth war im Starttrio der einzige, der seine gewohnte Leistung abrufen konnte. Über seinen zweiten (247) und dritten Durchgang (243) legte er den Grundstein für seine 939 Holz. Allerdings musste er 17 Zähler gegen Hans Jürgen Walther (956) abgeben.

Holger Thiemig kam an diesem Tag vor allem im Abräumen nicht in sein gewohntes Spiel, und am Ende standen für ihn wenig erbauliche 871 Holz auf der Tafel. Gegen René Schrader büßte er weitere 23 Zähler ein. Marco Zimmermann kämpfte im Wesentlichen ebenfalls mit den Bahnen in Hessen und notierte für sich nur 857 Holz und damit 29 Holz weniger als sein Gegenüber Jürgen Baum.

Mit insgesamt 69 Holz Rückstand schickten die Lampertheimer in der Folge Thomas Geyer, Kevin Günderoth und Niklas Schulz auf die Bahnen. Thomas Geyer, der für Ralf Schmitt einsprang, löste seine Aufgabe gewohnt gut und spielte sich mit vier Durchgängen im 230er Bereich auf respektable 926 Holz. Gegen ihn stand allerdings mit Torsten Depta der stärkste Kegler der Gastgeber. Dies bewies er mit der Tagesbestleistung von 1007 Holz und nahm Geyer 81 Zähler ab.

Kevin Günderoth konnte nur im zweiten Durchgang überzeugen und ließ sich am Ende gegen Frank Lößner auswechseln. Das Duo erkegelte sich 865 Zähler und gab am Ende 86 Zähler gegen Jürgen Streicher (951) ab.

Niklas Schulz sorgte an diesem Tag für die Lampertheimer Bestleistung in der Ferne. Mit vier blitzsauberen Durchgängen (241/354/247/245) brachte er 987 Holz auf die Bockenheimer Bahnanlage. Er machte als einziger 74 Zähler gegen Hartmut Rauch (913) gut. Am Ende stand ein verdienter 5607:5445 Sieg für die Hausherren auf der Anzeigentafel.

Die Lampertheimer zeigten an diesem Tag wenig Meisterliches, allerdings dürfte diese Leistung kein Gradmesser für die kommende Saison sein , die planerisch bereits jetzt für die Verantwortlichen anläuft. In den nächsten beiden Wochen werden durch die Relegationsspiele die restlichen Bundesligisten ermittelt. Ab dann wissen die Lampertheimer Kegler, mit wem sie es beim Abenteuer Bundesliga zu tun haben. red

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