Lampertheim

„Keine Donut-Stadt“

Zur Berichterstattung des „Südhessen Morgen“ über die Umgestaltung der Lampertheimer Innenstadt.

Nachdem die Fraktionen im Stadtparlament nun schon seit Jahren darauf warten, dass ein neues Parkkonzept für die Innenstadt vorgelegt wird, gibt es nun einen konkreten und erfreulichen Anlass, die Dinge voranzutreiben.

Das Angebot des Kreises, das Parkhaus gegen die Sedanhalle zu tauschen, gibt der Schillerschule die Möglichkeit zur Erweiterung, kommt unseren Kindern zugute und bietet gleichzeitig eine Chance, die Bevölkerung stärker in die Stadtmitte zu locken. Wäre die Schillerschule wegen Platzmangels, der sich aus dem gestiegenen Betreuungsbedarf am Nachmittag ergibt, künftig nur noch zweizügig, bedeutete dies für viele Kinder das Gegenteil von „Kurze Beine – kurze Wege“. Sie gehörten dann nämlich zum Einzugsgebiet Pestalozzischule, müssten ihren Schulweg mit dem Bus bestreiten oder gefahren werden. Auch würden sie nicht mit Kindern aus ihrem Wohngebiet zur Schule gehen.

Zudem hätten Eltern einen Grund weniger die Innenstadt zu besuchen und Lampertheim würde sich weiter in eine Donut-Stadt verwandeln. Würden am Standort des Parkhauses Räume für die Betreuung der Kinder sowie ein Ort für Vereine entstehen, gäbe es bestimmt ein paar kluge Köpfe, die eine Lösung für unser Parkproblem fänden. Ich hoffe, dass wir uns diese Chance nicht entgehen lassen.

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