Lampertheim

Innenstadt Models präsentieren neue Herbst- und Winterkollektion / Programm läuft wegen Pandemie über fünf Stunden

Kerweborscht mögen praktische Mode

Lampertheim.Die Passanten staunten nicht schlecht: An diesem Spätsommertag mit Temperaturen um die 30 Grad spazierten Frauen im Modehaus Horlé, die sich in dicken Winterjacken, Woll-Hosen und kuscheligen Schals wohl zu fühlen schienen. Das Ehepaar Miriam und Hans-Peter Horlé ließ während des verkaufsoffenen Sonntags die neue Herbst- und Winterkollektion von den Models Doris, Sigrid, Rosi und Birgit vorführen.

Viele der Kleidungsstücke waren in Brauntönen gehalten. „Auch Leder – egal, ob Wildleder oder Glattleder – liegt im Trend“, erklärte Miriam Horlé. Manche Lampertheimerin wollte die vorgezeigten Plisseeröcke als altbacken abtun. „Das sind sie keinesfalls“, erklärte Mariam Horlé. Die zarten Röcke seien wunderbar kombinierbar und überzeugten schon auf internationalen Modenschauen.

„Die Herbst- und Winterkollektion hält jedoch auch so manches Gegensätzliche und Auffallende bereit“, machte die Fachfrau neugierig. Daraufhin wurde eine neonfarbene, gesteppte Winterjacke von einem Model vorgestellt.

„Mit Strick ist man immer gut gekleidet“, fuhr Mariam Horlé fort, „und vor allem in der kühleren Jahreszeit warm eingepackt.“ So fühlten sich die Models an diesem heißen Tag auch, aber mit eiserner Disziplin und immer einem strahlenden Lächeln im Gesicht wurden die Kleidungsstücke fürs Spätjahr weiter dem Publikum in der Spargelstadt vorgeführt.

Kleineres Team

„Auf Grund der Hygienevorschriften erscheint das Modenschauteam diesmal nicht in voller Stärke, das heißt bespielsweise ohne Anziehdamen, Moderation und Tontechnik“, erklärte Hans-Peter Horlé und fügte hinzu: „Da wir über einen Zeitraum von fünf Stunden zeigen, was sonst innerhalb von 30 Minuten präsentiert wird, vermeiden wir eine hohe Personendichte und bieten dennoch einen umfangreichen Ausblick auf die Herbst-Winterkollektionen 2020/21.“

Auch über den Besuch derLampertheimer Kerweborscht freuten sich die Geschäftsleute. Selbst wenn die Borscht über die Kerwe ihr schmuckes Einheitsoutfit tragen, waren sie doch von der vorgeführten Mode angetan. Für sie müsse Mode allerdings vor allem praktisch sein, witzelten die Borscht. roi

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