Lampertheim

Hüttenfeld Freiwillige Feuerwehr feiert drei Tage lang Jubiläum / 125. Geburtstag endet mit „Fest der Generationen“

Kerweplatz wird zur Partymeile

Archivartikel

Hüttenfeld.Nach den Feierlichkeiten zum 125. Jubiläum mit dem Tag der offenen Tür an Fronleichnam, dem Festkommers am Freitag und dem „Fest der Generationen“ am Samstagabend waren viele Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in Hüttenfeld am Ende ihrer Kräfte.

Als Höhepunkt hatten sie zum Abschluss den gesamten Kerweplatz in eine Partymeile verwandelt. Auf einer großen Bühne heizte die L.A. Partyband um Helmut Wehe den Feierwütigen mit einem Mix quer durch die Jahrzehnte ein.

Der asphaltierte Platz nebst Bürgerhaus, den die Floriansjünger mit bunten Strahlern in Szene gesetzt hatten, glich einem kleinen Open-Air-Konzert. Viele der Besucher freuten sich über die Veranstaltung mit Live-Band und könnten sich an solche Events gewöhnen. Einige Hüttenfelder schlugen gar ein ähnliches, dann vereinsübergreifendes Konzept – mit Bühne und Band – für die Kerwe des Stadtteils vor.

Doch an den Helfern ging der Feiermarathon nicht gerade spurlos vorbei. „Jedes Jahr können wir so etwas nicht stemmen“, nahm Claudia Hoschkara derartigen Ideen gleich Wind aus den Segeln. Die Ehrenamtlichen seien mit der Organisation und dem Aufbau über eine Woche lang ununterbrochen beschäftigt gewesen, erklärte die Vorsitzende des Feuerwehrvereins. „Von Jung bis Alt waren alle im Einsatz, pro Tag haben wir rund 40 Helfer gebraucht. Viele davon mussten jeden Tag mithelfen“, sagte Hoschkara.

Mit Andrang sehr zufrieden

Nach dem Festkommers am Freitag hatten die ehrenamtlichen Helfer noch am Abend das Bürgerhaus hergerichtet, um bei schlechtem Wetter eine Ausweichmöglichkeit für die Party zu haben. „Die haben wir aber zum Glück nicht gebraucht“, freute sich die Vorsitzende. Bei milden Temperaturen bis in den späten Abend war der Verein mit dem Andrang sehr zufrieden. Bei voranschreitender Dämmerung waren schon über 200 Eintrittskarten verkauft. „Mit dem Erfolg sind wir super glücklich, auch wenn wir nun alle am Ende unserer Kräfte sind“, zog Hoschkara ein positives Fazit.

Das Gelände hatte die Feuerwehr zuvor eingezäunt, um Band und Aufwand zu finanzieren acht Euro Eintritt an der Abendkasse verlangt. Das störte die allermeisten Besucher aber nicht. Sie waren „einfach nur froh, dass in Hüttenfeld mal so etwas gemacht wird“.

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