Lampertheim

Freizeit Zweite Woche der Ferienspiele beginnt mit Mühle, Schach und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht / Sport und Toben zum Ausgleich

Kindern reichen analoge Spiele

Archivartikel

LAMPERTHEIM.Mit Brettspielen und Büchern lockt man kein Kind mehr hinter dem Ofen vor? Die Jugendförderung und die Stadtbücherei bewiesen bei den Ferienspielen jetzt das Gegenteil.

Ein gemeinsames Spiel- und Lesefest hat die zweite Ferienspielwoche auf der Domwiese und in der Bücherei eröffnet. Über 30 Kinder zwischen sechs und elf Jahren konnten sich dort für Gesellschaftsspiele und Bücher begeistern. Daneben gab es Sportangebote, und ein Roboter-Memory schlug den Bogen in die digitale Welt. Denn ganz ohne elektronische Möglichkeiten geht es schließlich auch nicht, wissen die Mitarbeiter der Bibliothek.

Charlotte, Emma und Alisa aus der Pestalozzi-Schule probierten sich als eine der ersten am Roboter-Memory. Dabei mussten sie kleine Bienen so programmieren, dass sie zur richtigen Spielkarte fahren. „Das schult nicht nur das Erinnerungsvermögen wie beim herkömmlichen Memory, sondern auch kognitive Fähigkeiten“, erklärte Bücherei-Mitarbeiter Alexander Weiß. Die Pestalozzi-Schule hatte sich mit ihren Betreuungskindern den Ferienspielen angeschlossen.

Den meisten Kindern reichten aber analoge Spielmöglichkeiten. Die neunjährige Lisa-Marie etwa war mit ihrem kleinen Bruder Matthias zum ersten Mal bei den Ferienspielen dabei. „Mir macht es voll Spaß hier“, jubelte Lisa-Marie. Zu den Ferienspielen möchte sie nun öfter kommen. Auch die achtjährige Marie am Nachbartisch war begeistert. Sie spielte gerade ein überdimensionales „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“, besonders hatte es ihr aber ein Brettspiel in Schlangen-Optik angetan.

Und wer doch keine Lust auf Schach, Mühle oder Kinderbücher hatte, der durfte mit den Betreuern Hockey oder Fußball spielen und mit Rollern um die Domwiese flitzen. ksm

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