Lampertheim

Konzert Katholischer Verein unterhält seine Besucher im Jugendheim von Mariä Verkündigung mit einem bunten musikalischen Mix

Kirchenmusiker starten schwungvoll ins neue Jahr

Archivartikel

Lampertheim.Mit viel Musik – so fängt für die Kirchgänger von Mariä Verkündigung schon seit Jahren das neue Jahr an. Der Katholische Kirchenmusikverein unter Leitung von Helmut Baumer gab am Sonntag nach dem Gottesdienst ein Konzert im benachbarten Jugendheim und damit auch den beschwingten Startschuss für weitere musikalische Aufführungen im Jahr 2019.

Das Konzept ist erfolgreich, wie der Zuspruch an Zuhörern am Neujahrstag bewies. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, denn nicht nur die Gottesdienstbesucher von Mariä Verkündigung waren gekommen, sondern auch von der Schwestergemeinde St. Andreas und von Herz Jesu aus Hüttenfeld hatten viele Besucher den Weg zur Veranstaltung gefunden. Natürlich waren die Pfarrer Virginijus Grigutis und Pfarrer Peter Kern aus Bürstadt anwesend, und auch Bürgermeister Gottfried Störmer kam auf einen Besuch vorbei.

Schwungvoll ging es beim Konzert los und bald erklangen als Kurzversion Arrangements von Märschen und bekannten Operettenmelodien, aber auch längere Medleys, zusammengestellt aus einem bunten Mix von Film- und Musicalmelodien oder kurzen Opernsequenzen erfreuten die Zuhörer. Da kam die Arie „Darf es denn Liebe sein“ aus der „Hochzeit des Figaro“ genauso zum Vortrag – Solist am Tenorhorn war Roman Stöckinger – wie der Radetzkymarsch, bei dem die Zuhörer kräftig mitklatschten.

Helmut Baumer stand gut gelaunt auf dem Dirigentenpult und animierte das vielköpfige Orchester zu Leistungen, welche nach einer bei vielen doch recht kurzen Nacht die Zuhörer erfreute. Das Publikum bedankte sich nach jeder Darbietung mit viel Beifall.

Begegnung und Werbung

Das Konzert ist aber nicht nur eine Veranstaltung zum stillen Zuhören, sondern auch eine der Begegnung und des Aussprechens von Neujahrswünschen. Für das leibliche Wohl sorgte eine große Helferschar. Die Speisekarte enthielt Deftiges wie Rippchen mit Kraut oder Leberknödel. Die Folgen der vergangenen Nacht konnten auch mit sauren Heringen bekämpft werden.

Darüber hinaus ist das Neujahrskonzert eine Gelegenheit, bei der der KKMV um neue Mitglieder wirbt. Wer sich an diesem Tag dazu entschloss, wurde mit einem Schwartenmagen im Sack belohnt. Die Vereinsvorsitzende Birgit Steube überreichte zwischendurch immer wieder die Eintrittsprämie an neu gewonnene Mitglieder. Zusätzlich gab es eine große Tombola. Steube übernahm die Ziehung der Gewinner. Wer Glück hatte, konnte sich über Spiele, Weinpräsente oder Wurstwaren freuen. Die Orchestermitglieder nutzten die Zeit für eine kurze Erholung, ehe auf der Bühne das Konzert fortgesetzt wurde. Am späten Nachmittag klang die Veranstaltung aus.

Baumer äußerte sich im Gespräch mit dieser Zeitung über die Pläne des KKMV für das neue Jahr. In der Hans-Pfeiffer-Halle werde auf jeden Fall das Jahreskonzert stattfinden. Die Auswahl der vorzutragenden Stücke bedarf einer sorgfältigen Planung, meinte der Dirigent. Die klassischen Arrangements sollen nicht vernachlässigt werden, doch müsse das Orchester auch dem musikalischen Zeitgeist folgen und Melodien spielen, die sowohl den Zuhörern gefallen als auch die Orchestermitglieder ansprechen.

„Ziel ist es, das Niveau zu steigern“, gibt der musikalische Leiter die Richtung vor, wobei er dem Orchester ein hervorragendes Zeugnis ausstellt. Sicherlich spielt dabei eine große Rolle, dass der KKMV intensive Nachwuchsarbeit betreibt und zusätzlich aus der Musikschule oft neue Mitglieder dazukommen.

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