Lampertheim

Musikschule „Bühne-Frei“-Konzert mit jeder Menge Ohrwürmern

Kunstvolles Zusammenspiel

Archivartikel

Lampertheim.Ohrwürmer hatte die Musikschule Lampertheim im Vorfeld ihres „Bühne frei“-Konzertes im Römersaal angekündigt und damit nicht zu viel versprochen. Schüler der Klassen von Ulrike Müller, Susanne Weinacker, Elena Haag, Rolf Eichele, Iveta Schober und Ju Hee Oh wechselten sich ab als Stadtführer einer musikalischen Reise durch Klassik und Pop.

Den Anfang machte der Kinderchor unter anderem mit einer rhythmisch-rockigen Darbietung von „We Will Rock You“ von Queen und hatte sich so bereits zum Auftakt das Fußwippen des Publikums gesichert. Den Sängern in nichts nachstehend schlug Ranja Magahed an der Violine als erste Instrumentalistin des Abends die Brücke von modernem Rock und Pop hin zum 19. Jahrhundert mit Carl Maria von Webers „Jägerchor“, ehe Anton Martinovic, Henry Hoffmann und Simon Schäfer als Akkordeon-Trio Urlaubsgefühle mit einem traditionellen, brasilianischen Tanzlied weckten.

Nadja Baum, Cennet Cengiz und Anna Weidenauer erfüllten am Klavier im Anschluss nacheinander das Ohrwurmversprechen unter anderem mit Ludwig van Beethovens „Für Elise“ und seiner „Ode an die Freude“. Sarah Foss gesellte sich für Daniel Hellbachs „Wütend“ zu Weidenauer an das Tasteninstrument. Beide spielten das Stück, das von Svetlana Karikh für den Auftritt bearbeitet wurde, kunstvoll im Wechsel.

Magda Drögemüller und Luisa Frank ließen bei dem verträumten „Comptine d’un autre été: L’après-midi“ mit zarten Tastenklängen einen Hauch von Spätsommerwind durch den Saal klingen. Die beliebteste Kombination an diesem Abend blieben jedoch die Violine und das Klavier, die auch einen Großteil des Programms ausmachten. Katharina Geyer, Nura Magahed, Nelli Hossner und Alisia Gahabka harmonierten im Anschluss jeweils mit ihren Klavierpartnern Iveta Schober, Constanze Hentschel und Maurizio Viggiani und boten Werke von Oskar Rieding und Friedrich Seitz dar.

Nach den beschwingten Konzertmusikausschnitten drosselte Henrike Stöckinger am Klavier das Tempo mit Robert Schumanns lautmalerischem Stück „Träumerei“. Tobias Schuster, einziger Solo-Sänger an diesem Abend, nahm unter Begleitung von Rolf Eichele am Klavier den neuen roten Faden auf mit der Darbietung des zarten Stücks „Only Time“ von Enya, dem sich Christine Gustedt mit Alexandre Desplats Filmmusik zum zweiten Teil der Twilight-Saga später am Klavier anschloss.

So rockig-modern wie der Abend begonnen hatte, so klassisch-beschwingt endete er. Kathrin Geldmacher am Saxofon und Jungpianistin Constanze Hentschel zeigten mit dem „Dance for Saxophon & Piano“ ihr Können, ehe die Saxofonistin später den Platz mit Amy Gergenreder an der Violine tauschte. Gemeinsam mit Hentschel präsentierte sie zum Abschluss Johann Sebastian Bachs „Presto“ aus der Sonate für Violine und Klavier in G-Dur. Bere

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