Lampertheim

Heimatverein Traditionelle Gemarkungsfahrt am Maifeiertag

Lampertheim auf dem Rad umrundet

Archivartikel

Lampertheim.Seine traditionelle Gemarkungsfahrt hat den Heimat-, Kultur- und Museumsverein Lampertheim rund um das Stadtgebiet geführt. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen versammelten sich sowohl Mitglieder als auch Freunde des Vereins mit ihren Fahrrädern vor dem Heimatmuseum. Rund 20 Teilnehmer aus Lampertheim und der näheren Umgebung waren gekommen, um an der geselligen Unternehmung teilzuhaben.

Einige Interessierte kamen sogar aus Mannheim, um mehr über die Spargelstadt zu erfahren. „Die Fahrt ist da, um die Gemarkung ein wenig kennenzulernen“, erklärte die Vereinsvorsitzende Margit Karb. Ihr Vater, Heinrich Karb, hatte die Veranstaltung Ende der 1970er Jahre ins Leben gerufen. Ein Grund sei gewesen, dass kaum bekannt gewesen sei, wie groß Lampertheim eigentlich ist.

Interesse ungebrochen

Das große Interesse daran ist seitens der Bürger bis heute ungebrochen. Pünktlich um zehn Uhr ging es am Maifeiertag los. Die Gruppe schwang sich auf ihre Räder und startete die rund 20 Kilometer lange Tour, die teilweise am heimatkundlichen Pfad entlang führte. Vom Treffpunkt am Museum ging es zunächst zum Burgplatz. Über die Tuchbleiche führte der Weg dann an der Landesgrenze entlang bis hin zur Branntweinbrücke.

An jeder Station erklärte Margit Karb die historische Bedeutung des Ortes und informierte die Teilnehmer so über die Spargelstadt. „Die Branntweinbrücke erhielt ihren Namen, weil die Arbeiter dort früher so viel Branntwein getrunken haben“, erklärte die Vorsitzende beispielsweise. Die Tour führte die Gruppe weiter durch das Naturschutzgebiet Biedensand, über das Kleeblatt bis zum Welsch-Loch.

Danach ging es über den Entensteg an den Rheinauen entlang bis zum Neurhein. In der dortigen Gaststätte wurde eine kleine Pause eingelegt, bei der sich die fleißigen Fahrradfahrer stärken konnten. Am Nachmittag führte die Tour über die Nato-Straße zurück nach Lampertheim. Am Hollengraben beziehungsweise am Heimatmuseum in der Römerstraße endete die gemeinsame Fahrt.

Wer Interesse an der Lampertheimer Geschichte und einer Gemarkungsfahrt bekommen hat, kann sich auf Anfrage beim Verein melden. Schulklassen sind ebenso eingeladen, das Angebot zu nutzen. „Wenn eine Gruppe Interesse hat, kann sie jederzeit bei uns anfragen. Dann finden wir einen Termin“, betonte Margit Karb. av

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