Lampertheim

Personalie Werner Hahl feiert seltenes Dienstjubiläum / Seit 50 Jahren im Einsatz für die Lampertheimer Stadtverwaltung

Laufbahn mit zahlreichen Stationen

Archivartikel

Lampertheim.Sein 50-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Lampertheim konnte Werner Hahl am Dienstag feiern – in der heutigen Zeit ein wahrhaft seltenes Ereignis, wie Bürgermeister Gottfried Störmer bei seiner Laudatio anmerkte. Versammelt hatten sich im großen Sitzungssaal der Jubilar mit Frau und Mutter, Wegbegleiter, Kollegen und Altbürgermeister Erich Maier als sein ehemaliger Dienstherr.

Störmer erinnerte in seiner Ansprache, dass es auch in Corona-Zeiten Ereignisse gebe, die unaufschiebbar sind, weil sie nur einmal vorkommen und deswegen gefeiert werden müssen. Seit 1. September 1970 stehe Hahl im Dienste der Stadt, sagte Störmer und schilderte kurz den beruflichen Werdegang des Jubilars. Angefangen hat Werner Hahl als Praktikant für 251,40 DM monatlich.

1973 legte er die erste, 1977 die zweite Verwaltungsprüfung ab und wurde zum Inspektor ernannt. Mit 27 Jahren wurde er Beamter und durchlief in der Folgezeit zahlreiche Verwaltungsstellen und Funktionen, angefangen im Kämmereiamt, bis zum jetzigen Fachdienstleiter Einwohnerservice, in dessen Zuständigkeit auch das Standesamt gehört. In seiner Funktion als Standesbeamter ebnete er einer großen Zahl von Lampertheimern den Weg ins Eheglück. Hahls beruflicher Erfolg spiegelt sich auch in den beamtenrechtlichen Titeln wider: Die letzte Beförderung zum Oberamtsrat erfolgte 2017.

Auch im Ehrenamt sehr engagiert

Auch ehrenamtlich war und ist Hahl in vielen Bereichen tätig. 25 Jahre war er Schiedsmann, aktuell ist er noch Ortsgerichtsvorsteher sowie Vorsitzender des Zweckverbandes Ökumenische Diakonie. Dazu kommt sein Engagement als Geschäftsführer der Bürgerstiftung und im Kirchenvorstand der evangelischen Lukasgemeinde.

„Wer mit Anerkennung knausert, spart an der falschen Stelle“, meinte Störmer und weiter: „Anerkennung sollte, nach dem was Sie in den letzten 50 Jahren für unsere Stadt geleistet haben, eine Selbstverständlichkeit sein.“ Der Bürgermeister überreichte Hahl eine Plastik zur Erinnerung. Auch Fachdienstleiter Timo Jordan sparte anschließend nicht mit Lob. Zugleich bedauerte er, dass in einem Jahr, wenn Hahl in Pension gehe, ein Macher von Bord gehen werde.

Weitere Grußbotschaften folgten, ehe Werner Hahl selbst kurz das Wort ergriff: Seine Rede spare er sich zu seinem Abschied im kommenden Jahr auf. Aber er könne schon heute sagen, wie froh er sei, bei der Stadt arbeiten zu dürfen.

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