Lampertheim

Seniorenbeirat Marco Steffan berichtet in der Alten Schule über seine Stiftung Athletes for Charity

Leiden von Kindern regt Hilfsbereitschaft an

Lampertheim.Zu einem Vortrag hatte der Seniorenbeirat den Vorsitzenden der Stiftung Athletes for Charity, Marco Steffan, in die Alte Schule eingeladen. Die Verwendung der Stiftungsgelder und die diversen Hilfsprojekte standen im Mittelpunkt der Ausführungen.

Ein Freund von Marco Steffan war 2013 schwer erkrankt und lag im Krankenhaus. Dort wurde er auch aufmerksam auf die vielen Kinder, die ebenso unter einer schweren Krankheit litten. Das Leiden dieser Kinder war der Anstoß zu helfen. Werbemittel war der Sport. So organisierte man einen Marathon rund um die Klinik, das Startgeld wurde der Krebsforschung gespendet. Auch ein Waldpiratencamp wurde lange Zeit bezuschusst.

„Wenn man gespendet hat, wurde nicht lange über die Verwendung der Mittel nachgedacht“, berichtete Steffan über die ersten Anfänge. Irgendwann sei er auf die Idee gekommen, diverse Satzungen von Stiftungen zu überprüfen und habe dabei manchmal ein Missverhältnis in der Verwendung der Stiftungsmittel festgestellt. Dies habe zur Entscheidung geführt, eine eigene Stiftung zu gründen, um die Spenden optimal ihren Empfängern zukommen zu lassen.

Aktionen initiiert

Kein Verwaltungsaufwand, nur ehrenamtliche Tätigkeit, Kontrolle durch einen Treuhänder, Kontoführung durch die Bank für Sozialwirtschaft, die keine Gebühren verlangt, das seien die Prämissen der Stiftung gewesen, erläuterte Steffan gegenüber den Senioren. Mittlerweile seien einige Hilfsaktionen vom dreiköpfigen Stiftungsrat initiiert worden. Ausführlich schilderte Marco Steffan das Schicksal der kleinen Amy, die mehrfach Operationen an ihren Füßen brauche. „Wir haben geholfen mit Finanzmitteln, wenn die Kassen zu zögerlich waren“, erzählt er. Einem anderen Schützling, dem Jungen Damien, habe das Schwimmen mit einem Delphin geholfen.

„Wir stellen sicher, dass nur Sachspenden von unserer Stiftung übermittelt werden, um den Zugriff von Unbefugten zu verhindern“, erklärte Steffan. Auch dem Kinderhospiz „Engelreich“ in Wilhelmshaven sei auf diese Weise unter die Arme gegriffen worden.

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