Lampertheim

Wettbewerb Fünf Sieger repräsentieren Lampertheimer Schule in Bensheim / Beste Zahlenkünstlerin ist Sarah König

Lessing-Gymnasium stolz auf Mathe-Champions

Archivartikel

LAMPERTHEIM.Ob sich die Schützlinge von Mathe-Lehrerin Karin Götz für den Mathe-Wettbewerb als letzte „Amtshandlung“ besonders angestrengt haben? Man könnte es fast meinen. Just am Tag ihrer Verabschiedung in die Pension machten ihre Schüler ihr nämlich ein besonderes Abschiedsgeschenk: Die Jungen und Mädchen der Klasse 8a holten beim landesweiten Mathematik-Wettbewerb durchschnittlich die meisten Punkte am Lessing-Gymnasium (LGL) und dürfen sich somit offiziell „Mathe-Champions“ nennen. Für die Zahlenkünstler gab’s den Wanderpokal, für die Pädagogin stehende Ovationen von allen Schülern und Lehrkräften.

Denn es gibt wohl keinen aktuellen oder ehemaligen LGL’ler, der Karin Götz nicht kennt. Ob als eigene Lehrerin oder an anderen, zentralen Stellen in der Schule – Karin Götz hat ihr gesamtes Lehrerleben an der Lampertheimer Europaschule verbracht. „Mit Empathie und Leidenschaft“, betonte ihr langjähriger Kollege Hans Kreuziger. „Erst, wenn sie nicht mehr da ist, werden wir merken, was wir eigentlich an ihr hatten“, war er sich sicher. Ihre Achtklässler werden die Pädagogin jedenfalls vermissen, das machte die kleine Feierstunde mit Pokal deutlich.

Im Schnitt holten die Lessing-Schüler 32,25 von 48 möglichen Punkten. Unter die besten fünf in der Jahrgangsstufe schaffte es mit Henrike Stöckinger trotzdem nur eine Schülerin – obwohl ihr nur zweieinhalb Punkte zur Maximalausbeute fehlten. Noch besser waren zwei Mitschüler aus der Klasse 8d: Nils Köhler holte 46, Sarah König sogar 47 Punkte.

Die fünf Schulbesten erhielten neben der entsprechenden Siegerurkunde auch den Mathe-Krimi „Christian und die Zahlenkünstler“ von Albrecht Beutelspacher. Und ihre Rechen-Reise ist noch nicht zu Ende. Als Schulsieger vertreten sie in der zweiten Runde das LGL in Bensheim, haben dabei die Möglichkeit, sich für den Landeswettbewerb in Wiesbaden zu qualifizieren.

Der stellvertretende Schulleiter Jérôme Dath und Organisator Hans Kreuziger machten aber auch denjenigen Mut, bei denen es nicht so gut gelaufen ist. „Meine erste Klassenarbeit am Gymnasium war auch die erste Fünf in meinem Leben“, plauderte Dath aus dem Nähkästchen. Weil die Lehrer und er sich aber nie aufgegeben hätten, habe es beim Mathe-Abi für eine Eins gereicht: „Das könnt ihr genauso schaffen.“

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