Lampertheim

Konzert Sextaner des Lampertheimer Gymnasiums zeigen ihr Können / Musicalaufführung vor künstlerischem Bühnenbild

Lessing-Schüler begeistern mit Kostümen, Musik und Gesang

Archivartikel

Lampertheim.Mittlerweile ist das Sextanerkonzert des Lessing-Gymnasiums Lampertheim (LGL) kurz vor Ende des Schuljahres schon eine Tradition. So wurde die Aula der Schule am Dienstagabend wieder mit toller Musik gefüllt. Die Bläserklasse 5 unter der Leitung von Jérôme Dath eröffnete den Abend mit der „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven und führte das Publikum durch die erste Hälfte des Programms.

„Wir freuen uns sehr, dass Sie heute da sind, um mit uns den musikalischen Abschluss des Schuljahres zu feiern“, begrüßte der neue stellvertretende Schulleiter alle Familien und Freunde stellvertretend für Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur, die krankheitsbedingt verhindert war. Es folgten einige Stücke der Bläserklasse aus „The Young Concert“ von Kees Vlak. Los ging es mit dem Stück „Fanfare“, welches den Charakter eines Marsches hatte. „Morning Prayer“ erklang dagegen ruhig und harmonisch. Der Ruf des Kuckuck hallte mit „Cuckoo Tree“ durch die Aula.

Dem Publikum eingeheizt

Einen schnelleren Rhythmus gab es bei „Carillon“, bevor „Little Parade“ zum Abschluss gespielt wurde. Nach einem kräftigen Applaus des Publikums präsentierte die Bläserklasse ihr Können mit „When The Saints“ und beendete ihren Auftritt mit dem „Power-Rock“, der an „We will rock you“ von Queen erinnerte. Obwohl die Jungen und Mädchen erst seit neun Monaten gemeinsam proben, überzeugten sie ihr Publikum mit ihrem sicheren und klangvollen Auftritt. Nach einem kurzen Kulissenwechsel führte die Gesangsklasse 5 unter der Leitung von Kathrin Gehrling die Gäste durch den zweiten Teil des Abends. „Die Gesangsklasse 5 wird Sie nun in die Welt von Jorinde und Joringel entführen“, kündigte Gehrling an. Mit Masken und Kostümen, welche die Schüler mit der Hilfe von Kristof Rüter selbst gebastelt hatten, betraten die Jungen und Mädchen die Bühne. Diese war durch das Bühnenbild, welches im Kunstunterricht von Gerrit Stevens gebastelt wurde, in einen magischen Märchenwald verwandelt worden.

Auf dieser Bühne präsentierten die Schülerinnen und Schüler dem Publikum das Mini-Musical „Jorinde und Joringel“. Mit ihrem Gesang erzählten die Kinder das Märchen von Jorinde, die von einer alten Hexe in eine Nachtigall verwandelt wird und Joringel, der sie mit einer blutroten Blume schließlich befreien kann. Neben vielen weiteren Schauspielern standen dabei Layla Landgraf als Jorinde und Silas Unger als Joringel auf der Bühne.

Die alte Hexe wurde von Sophie Schönberger gespielt. Für die musikalische Begleitung sorgte Martin Gehrling am Klavier. Mit einem Happy End und dem Lied „Vorbei“ nahm das zauberhafte Musical sein Ende. Zum Abschluss ergriff Monika Hebbeker aus dem Schulleitungs-Team noch einmal das Wort und richtete ein großes Lob an alle Musikerinnen und Musiker des Abends. „Es ist toll, wie man mit einfachen Mitteln etwas auf die Bühne zaubern kann“, betonte sie. Wer nach diesem Konzert noch mehr Lust auf Musik bekommen hat, ist herzlich zum Sommerkonzert des LGL eingeladen, welches am 18. Juni um 19 Uhr in der Aula stattfinden wird.

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