Lampertheim

VLK Sportler verabschieden sich mit Sieg und Meisterschaft von ihrem Publikum

Letztes Heimspiel der Bundesligakegler

Archivartikel

Lampertheim.In ihrem letzten Heimspiel lösten die Lampertheimer Kegler ihre Aufgabe gegen Mainz/Essenheim. Beide Mannschaften werden in der kommenden Saison nicht mehr in der zweiten Bundesliga Mitte anzutreffen sein. Für die Gäste aus Mainz/Essenheim wird es keine Rettung mehr geben, der Abstieg ist wohl nicht mehr zu vermeiden. Die Lampertheimer Kegler hingegen werden in ihrer Geschichte das dritte Mal in die Beletage des Kegelsports einziehen.

Heimstärke deutlich sichtbar

Für die Hausherren eröffneten Bernd Günderoth, Holger Thiemig und Marco Zimmermann die Partie. Zimmermann setzte bei seiner Bundesligapremiere auf eigenen Bahnen mit starken 251 Holz das erste Highlight. Bernd Günderoth (248) und Holger Thiemig (231) standen ihm wenig nach. Bereits hier machten die Hauherren klar, dass sie als Sieger die Bahnen verlassen werden. Holger Thiemig war es im zweiten Durchgang vorbehalten, mit 258 Holz das stärkste Ergebnis zu erzielen. Allerdings verlor er auf seinen beiden letzten Bahnen den Faden und schloss am Ende mit 914 Holz ab. Insgesamt machte er damit 32 Zähler gegen Markus Zech (882) gut. Marco Zimmermann fing sich nach einer schwächeren zweiten Bahn und spielte mit den letzten 100 Wurf wieder gut auf. Mit insgesamt 929 Holz beendete er seinen ersten Heimligaeinsatz und machte gegen Luca Kistner (916) insgesamt 13 Zähler gut. Bernd Günderoth spielte auf seinem sehr hohen Anfangsniveau weiter. Nach 248 Holz in seinem zweiten Durchgang ließ er insgesamt 482 Holz auf den letzten 100 Wurf folgen. Mit insgesamt 963 Holz erspielte er sich das höchste Resultat der Startgruppe und nahm Reinhard Brunn (906) insgesamt 57 Zähler ab. Zur Halbzeit der Partie lagen die Lampertheimer mit 102 Holz in Front.

Ralf Schmitt, Kevin Günderoth und Niklas Schulz spielten für die Spargelstädter im zweiten Durchgang. Bei einem verhaltenen Start der Hausherren ragte Kevin Günderoth (234) heraus. Er war es auch, der im zweiten Durchgang mit 258 Holz brillierte. Auch Niklas Schulz schien sich bei seinem zweiten Durchgang (246) erholt zu haben. Doch im Verlaufe der Begegnung fand er nicht zu seinem sonst gewohnt sicheren Spiel und schloss am Ende mit 897 Holz ab. Gegen Christian Birkheimer (939) ließ er 42 Zähler liegen.

Ralf Schmitt begann mit 460 Holz auf den ersten beiden Bahnen und steigerte sich im Verlaufe seines Spiels stetig. Auf der dritten Bahn zeigte er mit 253 Holz, zu was er in der Lage ist. Insgesamt kam er auf 949 Holz und machte gegen die indisponierten Streck/Hinderlich (838) insgesamt 111 Zähler gut. Für die Tagesbestleistung sorgte Kevin Günderoth. Auf seiner dritten Bahn legte er 265 Zähler hin. Bei seinem letzten Durchgang verspielte er zwar den möglichen 1000er, doch mit 973 Holz machte er gegen den stärksten Gästekegler Kevin Pretsch (966) insgesamt sieben Zähler gut. Mit 5626:5445 zeigte man den Gästen aus Mainz/Essenheim vor 100 Zuschauern klar die Grenzen auf und behält somit die weiße Weste auf heimischen Bahnen. „Die Heimstärke ist sicher einer der Faktoren, dass die Mannschaft in diesem Jahr mit Aufstieg und Meisterschaft den größten Erfolg in der noch jungen Geschichte als Spielgemeinschaft feiern kann“, so der sportliche Leiter Manfred Seelinger. red

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