Lampertheim

CDU Sommertour der Abgeordneten zur Polizeistation / Starke Präsenz beim „Tanz der Bässe“

Lob für die Ordnungshüter

Lampertheim.Auf seiner traditionellen Sommertour war der CDU-Ortsverband Lampertheim am Montagabend bei der Polizeistation Lampertheim-Viernheim, um sich über deren Arbeit zu informieren.

Mit von der Partie waren der CDU-Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher Alexander Bauer, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Aidas Schugschdinis, der Fraktionsvorsitzende Edwin Stöwesand und Lisa Galvagno, die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Kreistag. In der Polizeistation wurden die Christdemokraten von Klaus Arnold, dem stellvertretenden Dienststellenleiter, und Olaf Jünge, dem ersten Mitarbeiter der Stationsleitung, empfangen. Sie begrüßten das Interesse der Kommunalpolitiker.

„Wir sind eine sogenannte Kopfdienststelle, unterstehen dem Polizeipräsidium Südhessen und sind für Lampertheim, Viernheim, Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim zuständig“, erklärte Arnold. Die Bewohner des Einzugsgebietes werden von fünf Dienstgruppen betreut. Der Lampertheimer Standort hat rund um die Uhr Dienst. In Lampertheim ist die Kontaktperson zur Bevölkerung Polizeioberkommissar Dirk Neumann.

Prävention wird großgeschrieben

Die Polizeistation Lampertheim-Viernheim sei gut aufgestellt und habe Erfolge vorzuweisen; die Politik könne Rahmensituationen verbessern, befand Bauer. Außerdem investiere das Land Hessen in die Sicherheit, wie in den Ausbau von Personal und in die persönlichen Schutzausrüstungen der Beamten. Prävention werde großgeschrieben. Die Christdemokraten erfuhren, dass die Belastung der Polizeibeamten nicht aus dem Regelbetrieb komme, sondern weil sie beispielsweise Dienst in Fußballstadien schieben müssen. „Die Polizei macht sehr gute Arbeit“, resümierte Bauer.

Zum Thema Präventionsarbeit äußerte sich auch Olaf Jünge. Diese vorbeugende Tätigkeit beginne bereits in Kindertagesstätten. Auch arbeite die Polizei mit der AWO Jugend- und Suchtberatung Prisma zusammen. In die Sicherheit der Bürger werde mit dem Freiwilligen Polizeidienst investiert, erklärte Jünge. Die Ehrenamtlichen leisteten mit ihrer Präsenz gute Arbeit.

Eine Frage wollten die Gäste unbedingt loswerden: Ob es zunehmende Aggressivität und mangelnden Respekt gegenüber der Polizei gebe? „Im ländlichen Gebiet ist der Respekt noch vorhanden. Bei uns sind alle Polizisten taff, sie haben was drauf, es hat noch kein Problem gegeben“, antwortete der stellvertretende Leiter. Der Grundstein für die Anerkennung werde in den Familien und in Kindereinrichtungen gelegt. Bauer wies auf den Einsatz der neuen Sicherheitstechnik, den „Bodycams“, hin. Hessen habe 300 weitere Körperkameras gekauft, so Bauer. Es habe einen Anstieg bei der Rauschgiftkriminalität gegeben, antwortete Jünge auf die Frage, ob sich die Art der Straftaten in Lampertheim verändert habe. Beim „Tanz der Bässe“ werde die Polizei verstärkte Präsenz zeigen. Ansteigende Straftaten durch Flüchtlinge und Asylbewerber verneinte er. Im Anschluss an die Diskussion führte Olaf Jünge durch die Polizeistation, zu den Gewahrsamszellen und Fahrzeugen. roi

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