Lampertheim

Sportschießen 19. Bergsträßer Frühjahrsrunde gestartet / SG Hüttenfeld und SV Hubertus Lampertheim dabei

Luftdruckschützen aus sechs Vereinen messen sich

Archivartikel

Bergstraße.Bei der zum 19. Mal ausgetragenen Frühjahrsrunde für Luftdruckschützen gingen beim ersten Wettkampf gleich 40 Schützen aus sechs Vereinen an den Start.

Für die Lampertheimer Vereine nahmen vom SV 1923 „Hubertus“ Lampertheim Irene Wegener als beste Schützin mit dem Luftgewehr mit 376 Ringen sowie Uschi Spannagel teil. Für die Sportschützenabteilung der SG 1946 Hüttenfeld schossen die beiden Jugendlichen Timea Schneider und Justas Vitkunas, der mit 353 Ringen sein bisher bestes Wettkampfergebnis erzielen konnte. Tanja Reich, Sascha Hahl, Freddy Ehret, Günter Ihrig und Helmut Günther, der mit 362 Ringen bester Luftpistolenschütze wurde, vertraten ebenfalls die SG Hüttenfeld.

Geschossen wird bei der Frühjahrsrunde nach dem Reglement der Vorjahre, bei dem die Mannschaftszuordnung nicht auf Vereinsbasis erfolgt, sondern vor Beginn jedes Wettkampfs immer neu ausgelost wird. Die Mannschaften heißen Team blau, gelb, grün, rot und schwarz. Zu Beginn befinden sich in der Lostrommel jeweils fünf Kugeln jeder Farbe. Damit ist sichergestellt, dass in jedem Fall zunächst die fünf Mannschaften mit jeweils fünf Wertungsschützen komplett sind.

Nachdem diese Loskugeln aufgebraucht sind, werden wieder fünf Kugeln, eine von jeder Farbe, in die Lostrommel gegeben, damit die nächsten Schützen den Teams zugelost werden können. Eine separate Ziehung wird für die Auflageschützen durchgeführt, damit diese mit ihren sehr hohen Ergebnissen unterschiedlichen Teams zugeordnet sind. Außerdem gibt es eine Einzelwertung. Hier bekommen alle Schützen einer Mannschaft je nach Platzierung fünf, vier, drei, zwei oder einen Punkt abhängig von der Mannschaftsplatzierung ihres Teams.

Geschossen wird je einmal auf jedem Schießstand der sechs Vereine, die sich für dieses Jahr angemeldet haben. Fest dabei sind der SV Altenbach, der SV „Hassia“ Fürth, die Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld, der SV 1923 „Hubertus“ Lampertheim, der SV „Hubertus“ Trösel und der SV Rittenweier.

Hohes Niveau schon zu Beginn

Der erste Wettkampf fand beim SV Rittenweier statt. Ab 17 Uhr herrschte auf dem Schießstand geschäftiger Betrieb. Das Zeitfenster bietet allen Schützen die Möglichkeit, ihre Startzeit nach den persönlichen Bedürfnissen zu richten. Trotz der großen Anzahl an Schützen konnte der Wettkampf vor 23 Uhr beendet werden.

Jeder eintreffende Schütze durfte wie oben beschrieben aus der Lostrommel eine Kugel ziehen und schon konnte der bunte Wettkampf beginnen. Nicht nur die Bandbreite der erzielten Ergebnisse, sondern auch das allgemeine Niveau waren beachtlich. So erzielten 17 Teilnehmer mehr als 380 Ringe, mit dabei alle zehn Auflageschützen, und zusätzlich elf Schützen mehr als 360 Ringe, davon auch drei Luftpistolenschützen. Aber gerade Anfängern im Schießsport bietet diese Runde die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Schießtraining auch Wettkampfluft zu schnuppern und fremde Schießstände kennenzulernen. Daher müssen auch die Leistungen der noch nicht wettkampferfahrenen Schützen besonders gewürdigt werden.

Am Ende des Abends hatte das Team blau die Nase vorn und konnte mit 1941 Ringen einen deutlichen Sieg erringen. Daran beteiligt waren in der Wertung zunächst die beiden Auflageschützen aus Rittenweier Franz Klemm (398 Ringe) und Harold Trautmann (396) vor Walter Müller (384). Mike Hertel erzielte 383 Ringe und Gerd Eidenmüller, extra aus Beerfurth angereist, komplettierte die Mannschaft mit 380 Ringen. Hans-Dieter Beck (370) wurde ebenso als Ersatzschütze gelistet wie Luftpistolenschütze Freddy Ehret (351) und Joachim Kitik (317). Alle Schützen können damit ihrem Einzelwertungskonto die gesamten fünf Punkte gutschreiben.

Mit deutlichem Abstand und 1905 Ringen folgte Team rot, in dem Hans Hildenbeutel 391 Ringe vorlegte. Hervorzuheben ist hier die Leistung von Klaus Eidenmüller aus Beerfurth, der stehend 386 Ringe zum Teamergebnis beisteuerte. Mit je 383 Ringen zählten Anna Beck und Markus Stumpf in die Wertung. Helmut Günther (362) belegte mit der Luftpistole den fünften Wertungsplatz. Als Ersatz wurden Luftpistolenschütze Erich Stern (354) sowie Helmut Günther mit dem Luftgewehr (343) und Armin Becker mit der Luftpistole (323) gelistet. Für die Teilnehmer von Team rot gab es somit je vier Punkte. Armin Becker hat damit nach dem ersten Wettkampf bereits mehr als 50 Prozent seiner sieben Vorjahrespunkte.

Mit einem Ring Vorsprung setzte sich Team grün mit 1895 Ringen gegen das Team schwarz durch, das mit 1894 Ringen auf Platz vier kam. Hermann Schulz markierte hier mit 397 Ringen die Spitze, gefolgt von Hans Wesp (386). Johanna Hertel zeigte mit 382 Ringen ebenfalls eine starke Leistung. Komplettiert wurde die Mannschaft von Pistolenschütze Jürgen Kilian (366) und Luftgewehrschützin Uschi Spannagel (364). Außerhalb der Wertung blieben Lars Roth (360), Manuel Arnold (349) und Schülerin Timea Schneider (320). Alle bekommen damit drei Punkte.

Beste Schützin im Team schwarz wurde Tanja Marquardt (383) zusammen mit dem Auflageschützen Edgar Sauer, der die gleiche Ringzahl erzielte. Günter Ihrig (380), Irene Wegener (376) und Alexander Richter (372) wurden ebenfalls gewertet. Mit 368 Ringen hatte Heike Manns ebenso das Nachsehen wie Justas Vitkunas trotz 353 Ringe und Luftpistolenschütze Joachim Kitik (323).

Team gelb hat das Nachsehen

Trotz der 398 Ringe von Alfred Benna kam Team gelb nur auf den fünften Rang. Zu groß war der Abstand zu den Ergebnissen von Horst Hennrich (380) und Richard Hertel (377). Mit 366 Ringen kam Alexander Vetter in die Teamwertung, ebenso Heike Marquardt-Becker (365). 355 Ringe von Sascha Hahl, 353 Ringe von Christian Schulz und 348 Ringe von Tanja Reich wurden nicht eingerechnet. gün

Info: Alle Ergebnisse unter www.sg-huettenfeld-schuetzen.de

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