Lampertheim

Evangelische Kirche Mitarbeiterkreis vor 25 Jahren gegründet / Jubiläumsfeier im Garten hinter der Notkirche

Lukasgemeinde ist dankbar für ihre Engel

Archivartikel

Lampertheim.Eine nicht unerhebliche Anzahl von Gebäuden und Flächen hat die evangelische Lukasgemeinde zu pflegen und instandzuhalten. Wenn alle diese notwendigen Pflegemaßnahmen mit professioneller Hilfe ausgeführt werden müssten, würde das die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde bald überfordern. Sie kann stattdessen die Hilfe von freiwilligen Helfern, vorwiegend Gemeindemitglieder, die aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind, in Anspruch nehmen.

Dabei handelte es sich um eine Idee des früheren Pfarrers Karl Hans Geil und von Küster Hans Gierlich. Mitstreiter waren schnell gefunden. Vor 25 Jahren traf eine Runde zu- sammen, die unter dem Namen „Gemeindeengel“ überall, wo es notwendig ist, Hand anlegen. Los ging es damals mit dem Ausdünnen von Buschwerk auf der Fläche vor der Domkirche. Seitdem haben die freiwilligen Helfer unzählige Arbeitsstunden absolviert.

Im Garten hinter der Notkirche wurde bei Kaffee und Kuchen jetzt das 25-jährige Bestehen der Gruppe gefeiert. Pfarrerin Sabine Sauerwein kam zu Besuch und Pfarrer Adam Herbert, der schon immer den Gemeindeengeln besonders nahe stand, machte ebenso seine Aufwartung. Hans Georg Thierfelder vom Gemeindelebenauschuss ist selbst Mitglied in der Gruppe. Er übernahm es, einige Erläuterungen zu den Tätigkeiten der Gemeindeengel zu geben.

So trifft man sich unter der Leitung von Küster Hans Gierlich etwa 15 Mal im Jahr, um gemeinsam Instandsetzungen zu betreiben. „Bei uns sind alle Berufssparten, vom Ingenieur bis zum Handwerker, vertreten. Entsprechend groß sind auch unsere Möglichkeiten“, meinte Thierfelder. Für die Planung der Arbeiten und die Einteilung der Mitarbeiter ist Hans Gierlich zuständig. Gartenarbeit ist häufiger angesagt, aber auch das Streichen von Fensterläden und sonstige handwerkliche Reparaturen gehören dazu. Ein besonderes Problem stellt in jedem Jahr das Aufstellen des Weihnachtsbaumes im Dom dar. Hierfür werden alle Hände gebraucht, um den großen Baum zu transportieren und sicher aufzustellen.

So einen halben Tag sollte man bei den regelmäßigen Treffen schon einplanen, meinte auch Pfarrerin Sabine Sauerwein. Sie wirbt gleichzeitig für neue Mitglieder. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Gemeindemitglieder den Weg zu den Gemeindeengeln finden würden“, bekräftigte Sabine Sauerwein. Eine willkommene Abwechslung: Nach getaner Arbeit wird bei Kaffee und Kuchen sowie bei einem herzhaften Imbiss das Miteinander gepflegt.

Die Gemeindeengel heißen heute: Ottmar Bauer, Horst Beck, Edmund Dautenheimer, Hans Gierlich, Hel- mut Glinka, Horst Groß, Dieter Holtzhausser, Heinrich Keller, Karl- Heinz Klein, Hans Müller, Wilhelm Schneider, Horst Schott, Hans Georg Thierfelder und Heinrich Vandieken.

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