Lampertheim

Ferienspiele II Floristik-Workshop bei den Ferienspielen

Mädchen arrangieren Blüten

Lampertheim.„Unser Floristik-Workshop ist einer der Ur-Workshops im Programm“, erklärte Manfred Scholz von der städtischen Jugendförderung zu Beginn des Kurses der „Ü12-Summertime“, den Ferienspiele. Dazu trafen sich die Teilnehmerinnen in den Räumlichkeiten der Zehntscheune. Damals sei man auf der Suche nach neuen Angeboten für die Ferienspiele gewesen. Der Workshop findet in Zusammenarbeit mit Floristik Schuster statt. Diesmal interessierten sich vier Mädchen für diese Arbeit. „Das Tolle ist, dass sie nicht nur die Technik, sondern auch die Pflanzen kennenlernen“, betonte Scholz.

Tipps vom Profi

Im ersten Teil des Kurses durften die Jugendlichen ihre eigenen Gestecke machen. Da unter den vier Teilnehmerinnen drei Neulinge waren, die den Workshop zum ersten Mal besuchten, gab Benjamin Schuster eine kurze Einführung. Dabei erklärte er zum Beispiel, wie die Steckmasse richtig eingeweicht wird und worauf die Mädchen beim Entdornen der Rosen achten müssen.

„Die Mädchen sollen sehen, welche Arbeit hinter den Gestecken steckt und dass die Blumen nicht so wachsen, wie sie am Ende aussehen“, betonte Schuster an dieser Stelle. Die 13-jährige Sena Haun hörte den Erklärungen aufmerksam zu und erzählte: „Ich habe noch nie mit Blumen gearbeitet, aber ich mag es ausprobieren. Ich bin gespannt, wie es wird.“ Dann durften die Teilnehmerinnen endlich selbst tätig werden und ihre eigenen Gestecke machen.

Dazu verkleideten sie die Steckmasse zunächst mit Efeu-Blättern und steckten dann nach Lust und Laune die Freilandrosen darauf. Ihrer Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Benjamin Schuster stand den Mädchen zwar mit Rat und Tat zur Seite, ließ ihnen aber auch genug Freiraum, um die eigenen Ideen umzusetzen. „Es ist ganz Euch überlassen, wie ihr das Gesteck macht“, sagte er.

Im zweiten Teil des Workshops gab es eine Neuerung: Gemeinsam durften die Teilnehmerinnen eigene Haarkränze aus Blumen stecken, was besonders gut ankam. Dazu mussten die Mädchen den Kranz vermessen und anschließend mit Tape verkleiden, bevor die Pflanzen herumgebunden wurden.

„Ich habe extra Schleierkraut und Strandflieder ausgewählt, weil die Blumen auch getrocknet noch gut aussehen“, erklärte Schuster. Als Er- innerung an den kreativen Nachmittag durften die Teilnehmerinnen ihre hübschen Gestecke und Kränze mit nach Hause nehmen.

Zusätzlich erhielt jede Teilnehmerin noch eine Tüte mit Samen für Bienen- und Hummelwiese, um dann zu Hause aus den Wiesenblumen eigene Kreationen entwerfen zu können. Bere

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