Lampertheim

Pfeiffer-Halle Lampertheimer Tanzebene präsentiert Bühnenstück vor 800 Zuschauern / Selbst jüngste Akteure mit von der Partie

Märchenhafte Choreographie

Archivartikel

Lampertheim.Über 800 Besucher in der Hans-Pfeiffer-Halle schauten gebannt zur Bühne. Doch bevor sich der Vorhang zu „Bella und das Biest“ öffnete, trat Michaela Zloic, Inhaberin der Tanzebene, ins Scheinwerferlicht. 2011 präsentierte die Tanzpädagogin mit ihrem Team schon einmal das Bühnenwerk. Nun stand es am Wochenende erneut auf dem Programm.

„Es ist die siebte große Schulaufführung“, erklärte Zloic und gestand, dass „Bella und das Biest“ ihr Lieblingsstück sei. Die Kleinen, die vor sieben Jahren erstmals Bühnenluft schnupperten, seien inzwischen gefestigte Tänzerinnen und Tänzer. Manche, die 2011 noch in die kleine Rolle einer Tanzmaus geschlüpft seien, könnten jetzt größere Solopartien übernehmen.

Solch ein Bühnenstück sei eine Herausforderung für alle Beteiligten. Darum sagte Zloic auch den Unterstützern hinter der Bühne Danke – insbesondere jenen Müttern, die seit den Vormittagsstunden die Kinder betreuten, ankleideten und schminkten. Ein dickes Lob ging auch an Walter Zilonka, den Hausmeister der Halle, denn auf ihn sei immer Verlass.

Harmonische Proben

Die Proben für das moderne Tanzstück seien sehr zeitintensiv gewesen, so die Tanzpädagogin. Die Vorbereitungszeit habe allen Beteiligten aber auch viel Spaß bereitet, denn die Proben seien sehr harmonisch verlaufen. Besonderes Lob erhielten vor allem die Lehrer der Lampertheimer Tanzschule. Mit ihnen sei es eine Freude, solch ein Riesenprojekt auf die Beine zu stellen. Dann wünschte Michaela Zloic den Akteuren „Toi, toi, toi“ und den Zuschauern „viel Vergnügen.“

Und das hatten die Besucher auch. Die Leistung der Tänzerinnen und Tänzer wurde bei der Aufführung immer wieder mit kräftigem Applaus und Jubel belohnt. Das Publikum schien auch zu erahnen, wie schwierig es ist, über 100 Bühnenakteure unterschiedlicher Altersgruppen und mit verschiedenem technischen Niveau an solch einer groß angelegten Aufführung mitwirken zu lassen.

Zu moderner Musik vor einem prächtigen Bühnenbild und in eindrucksvollen Kostümen präsentierten die jungen Darsteller mit gekonnten Bewegungen die Geschichte um Bella (Alexia Mavroudis) und den verzauberten Prinzen (Steffen Weiß).

Turnerische Elemente

Die Tänzerinnen und Tänzer erzählten die Handlung mit ihren Gesten und sie beeindruckten mit Choreographien in allen Tanzstilen – vom klassischen Ballett bis hin zum Modern Dance. Auch eingebaute turnerische Elemente fehlten nicht.

Allerliebst anzusehen waren die kleinen Ballerinas im Alter zwischen einem und drei Jahren. Zusammen mit den erfahrenen Akteuren nahmen sie die Besucher mit auf eine spannende Reise in ein verwunschenes Schloss.

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