Lampertheim

Jahreshauptversammlung Bienenzuchtverein Lampertheim und Umgebung will wieder aktiver werden

Markus Hartnagel neuer Vorsitzender der Riedimker

Archivartikel

Lampertheim/Ried.Bei der 141. Mitgliederversammlung des Bienenzuchtvereins Lampertheim und Umgebung stand die Wahl eines neuen Vorstandes auf der Kippe. Die bisherigen Vorsitzenden wie auch der Rechner standen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Beim ursprünglichen Termin für die Neuwahlen waren zu wenig Mitglieder erschienen, damit lag keine Beschlussfähigkeit vor und es folgte die Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. In dieser zweiten Versammlung konnte nun unter der Leitung des ehemaligen zweiten Vorsitzenden Manfred Henkelmann die Wahl erfolgen. Dies teilt der Verein mit.

Horst Göhring war seit dem 16. April 1993 der Erste Vorsitzende des Bienenzuchtvereins. Nach 26 Jahren stand er nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung. Somit musste aus den Reihen der Mitglieder eine neue Person gefunden werden. Markus Hartnagel vom Boxheimerhof erklärte sich bereit dieses Amt zu übernehmen, wenn sich zuvor drei weitere Mitglieder finden, die ihn bei der Vorstandsarbeit unterstützen, um den Verein wiederzubeleben. Nachdem sich drei Mitglieder nach intensiver Diskussion zur Verfügung stellten, war der neue Vorstand komplett. Jeder Einzelne wurde einstimmig in sein neues Amt gewählt. Horst Göhring übernimmt das Amt des Rechners, Dr. Elke Münch ist neue Schriftführerin, Herbert Schäfer ist der zweite Vorsitzende.

Nun traf sich der neue Vorstand am Bienenstand von Markus Hartnagel auf dem Boxheimerhof zu einer ersten Standschau. Diese sollen nun regelmäßig stattfinden. Dabei wollen sich die Mitglieder ihre Bienenstände zeigen, ihre Betriebsweise sowie die Art des Beuten-Systems und viele weitere Dinge erläutern. So soll auch eine Möglichkeit geschaffen werden, sich besser kennenzulernen und zu unterstützen.

Gemeinsamer Bienenstand als Ziel

Des Weiteren möchte der neue Vorstand mehr auf den Verein aufmerksam machen. In der Vergangenheit hätten sich viele Imker aus dem Ried Bienenzuchtvereinen in Bensheim oder Heppenheim angeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung. Dies könnte daran gelegen haben, dass die Riedimker zu wenig bekannt und präsent waren. Auch ein fehlender gemeinsamer Bienenstand wäre eine Erklärung, heißt es weiter. Mit einer eigenen Internetseite (www.riedimker.de) und weiteren Aktionen wie Flyer, Zeitungsartikel, Einladungen an interessierten Jungimker zu den Standschauen möchte sich der Bienenzuchtverein bekannter machen und neue Mitglieder anlocken.

Geplant ist ein zentraler Treffpunkt. Dafür seien aber Absprachen mit den Kommunen, dem Hessen-Forst und anderen Vereinen notwendig, um einen geeigneten Platz für die Aufstellung von Vereinsbienenvölkern zu finden. Hier sollen auch die Jungimkerausbildung, Mitgliederversammlungen und andere gemeinschaftliche Veranstaltungen stattfinden. red

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