Lampertheim

FC Olympia Jahreshauptversammlung im Foyer der Hans-Pfeiffer-Halle / Mögliche Vereinigung mit Lokalrivalen VfB in Aussicht

„Mein Ziel ist eine Fusion“

Archivartikel

Lampertheim.Im Zeichen der Corona-Vorschriften fand die Jahreshauptversammlung des FC Olympia Lampertheim statt. Diese wurde im Foyer der Hans-Pfeiffer-Halle abgehalten. 40 Mitglieder kamen und freuten sich darüber, dass die alte Dame Olympia weiterhin recht munter und in einem guten Zustand ist. Doch vielleicht war es ja eine der letzten Versammlungen in dieser Form. Denn die Olympia bildet aktuell eine Spielgemeinschaft mit dem langjährigen Lokalrivalen VfB und wünscht sich, dass dieses gemeinschaftliche Wirken nur eine Vorstufe für ein Zusammengehen der Vereine ist.

„Mein Ziel ist die Fusion“, legte Olympia-Vorsitzender Reinhard Wistuba in seinem Rechenschaftsbericht offen, wohin er mit dem Vereinsschiff schippern will. Der Berichtszeitraum bei der Versammlung war das Jahr 2019. Damals war der FC Olympia im Gegensatz zum Corona-Jahr 2020 noch in der Lage, mit zahlreichen Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen.

Das Pfeffer-Essen erfreute sich ebenso großer Beliebtheit wie die Kerwe Anfang September oder der Weihnachtsmarkt. Nicht zu vergessen, das Hans-Pfeiffer-Turnier zu Ehren des ehemaligen Lampertheimer Bürgermeisters. In diesem Zusammenhang stellt der FC Olympia auch die Aktion „Unsere Stadt spielt Fußball“ auf die Beine. Eine Mitmachveranstaltung, bei der auch Sportkameraden ihr fußballerisches Talent unter Beweis stellen dürfen, die nicht jede Woche in den jeweiligen Kreisligen um Punkte oder Tore spielen.

Seit einer angespannten Situation im Frühjahr 2018 befinden sich die Fußballer des FCO sportlich im ruhigen Fahrwasser in der Kreisliga B Bergstraße. Dies war dem Rechenschaftsbericht des Sportausschussvorsitzenden Patrick Andres zu entnehmen. Er lobte hierbei die Arbeit von Trainer Thomas Düpre. „Thomas ist manchmal sehr direkt. Aber er meint es immer ehrlich. Ohne ihn hätten wir die jüngsten Aufgaben nicht bewältigen können“, so Andres, der es nicht ausschließt, dass seine Mannschaft im Endklassement noch ein wenig hochgeklettert wäre, wenn es nicht wegen Corona zum Abbruch der Saison gekommen wäre.

Stabile Finanzlage

Im gewohnten Rahmen findet der bewährte Dienstagstammtisch des Vereins statt, der gerade Altolympianern die Gelegenheit zum Meinungsaustausch gibt. Auch die Arbeit der Gymnastikfrauen läuft im bewährten Rahmen. Hier fungieren Lucia Koch und Waltraud Überle schon seit vielen Jahren als Übungsleiterinnen und sorgen dafür, dass die Gymnastikdamen ein belebendes Element des Fußballvereins sind.

Im erfolgreichen Duett zeichnen Werner Zehnbauer und Matthias Koch für das Finanzielle beim Lampertheimer FC Olympia verantwortlich. Koch stellte die Daten in mühsamer Kleinarbeit zusammen und erstellte für alle Anspruchsgruppen die erforderlichen Berichte. Werner Zehnbauer moderierte das Zahlenwerk sehr plausibel. So tut es der stabilen Finanzlage des Vereins keinen Abbruch, dass er im vergangenen Jahr einen Verlust von 1885 Euro bilanzierte.

„Wir haben unsere Kassenprüfung stichprobenartig durchgeführt. Sämtliche Buchungen können nachgeprüft werden“, sagte Herbert Eichenauer, der die Kasse gemeinsam mit Wolfgang Trommershäuser prüfte. Ihm oblag es auch, den Vorstand zu entlasten – ein Antrag, dem einstimmig stattgegeben wurde.

Nun standen Neuwahlen an, auch die Wahl des Ersten Vorsitzenden. Hier fungierte Herbert Eichenauer auch als Interimsvorsitzender, der schließlich Reinhard Wistuba zur einstimmigen Wiederwahl beglückwünschte. Mit der Enthaltung des Betroffenen wurde auch Werner Zehnbauer für die kommenden zwei Jahre als Rechner des FC Olympia gewählt.

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