Lampertheim

Kanu-Club Tag der offenen Tür mit Taufe neuer Boote

Mit dem „Terminator“ an den Start

Archivartikel

Lampertheim.Sie wollen nicht nur erfolgreiche Kanu-Sportler sein, sondern Menschen aller Altersklassen dazu animieren, sich sportlich zu betätigen. Beim Tag der offenen Tür zeigte der Kanu-Club auf eindrucksvolle Weise, dass die Vereinsfamilie diesen Anspruch mit Leben erfüllt. Stolz präsentierten erfolgreiche Kanuten ihre Pokale und Medaillen.

Wer Lust hatte, durfte in einem Boot Platz nehmen. „Das sind keine Rennbote“, lachte Vorsitzender Torsten Ohl. Schließlich solle den Gästen eine Bekanntschaft mit dem noch kalten Altrheinwasser erspart bleiben. Ihre neuen Boote zu Wasser lassen – dass wollten dagegen Paula Maurer (15 Jahre), Tim Schütz (13) und Daniel Groh (15). Ihre Rennboote, von Bürgermeister Gottfried Störmer erstmals mit Spargelwasser getauft, sollen mit ihren klingenden Namen „White Pearl“, „Terminator“ und „Blizzard“ ihren sportlichen Kontrahenten Respekt einflößen.

Störmer wünschte den Booten allzeit „eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“. Die Rennbote kosten zwischen 1500 und 2500 Euro berichtete Ohl und machte deutlich, dass Kanufahren Leistungssport sei. Dies bedeute, dass über Zwölfjährige bereits täglich trainierten. Zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten stehen einige Trainer bereit. Zudem erhalten bereits hoffnungsvolle Anfänger Ernährungstipps.

Umlagerte Grillstation

Während kleine Kids mit viel Energie immer wieder auf ihren Bobbycars vom Deich heruntersausten, tummelten sich andere Kinder im eigens eingerichteten Spielzimmer. Dicht umlagert auch die Grillstation. Bratwürste und Burger aus Putenfleisch kitzelten schon bald die Genussknospen. Gegen den „süßen Zahn“ halfen Kaffee und selbst gebackener Kuchen. Dazu lockerte ein buntes, abwechslungsreiches Programm den Tag auf.

So brachte Meister Ihrig die Kampfsportart Taekwondo näher und Birgit Groh warb zur Teilnahme an den montags stattfindenden Yoga-Kursen. Wirbelsäulengymnastik wird beim Kanu-Club ebenso angeboten, während Kickbox-Weltmeister Alex Busse zum Cross-Training einlädt. Es soll die Belastbarkeit und Funktionalität von Muskulatur und dem Herz-Kreislauf-System ebenso stärken. Ulrike Gliem lädt zum Ganzkörpertraining unter professioneller Anleitung in freier Natur ein. „Das Training ist für jedes Alter geeignet“, erklärte Torsten Ohl.

Doch neben den sportlichen Aktivitäten, an denen die ganze Familie teilnehmen kann, hat der Verein große Pläne. So soll das Vereinsheim behindertengerecht umgestaltet werden. „Dafür besteht Bedarf, erklärte der Vereinschef im Gespräch mit dieser Zeitung. So sollen die Toiletten umgebaut werden und in naher Zukunft soll ein Aufzug die Erreichbarkeit der ersten Etage möglich machen. Dann steht das Vereinsheim noch mehr für Familienfeiern und Firmenevents zur Verfügung.

Doch erst einmal wirft die Regatta in heimischen Gewässern ihre Schatten voraus. Sie findet am 26. und 27. Mai statt. Fell

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