Lampertheim

WSV Sportliche Erfolge motivieren für 2019

Mit Hurrikan und Speedy in die Saison

Lampertheim.Sportlich läuft es beim Wassersportverein (WSV). Denn 29 Sportler aus den Bereichen Kanu-Polo und Kanu-Rennsport haben im vergangenen Jahr nicht nur zahlreiche Titel und Platzierungen bei den Deutschen, Hessischen und Süddeutschen Meisterschaften errungen, sondern konnten sich auch über den Titelgewinn von Emily Bildat bei den Kanu-Polo-Weltmeisterschaften der U21 Damen freuen. Zudem holte Simon Specht bei den Olympic Hope Games den ersten und zweiten Platz.

Das zauberte nicht nur Vorsitzender Erika Gabler bei der offiziellen Saisoneröffnung ein Lächeln ins Gesicht, auch Sportwart Dieter Brechenser war voll des Lobes über „seine“ erfolgreichen Aktiven. Grundlage sei die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit des WSV. Über 120 Kinder und Jugendliche erhielten Förderung und sportliche Ausbildung.

Neben drei Kinderturngruppen ist der Verein an Grundschulen aktiv und bietet Ferienbetreuung und Aktionstage an. „Dieses Engagement hat dazu geführt, dass wir nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite mit nahezu 70 Aktiven eine der größten Rennmannschaften in der Region haben“, erklärte Gabler. Neben ihrem Dank an engagierte Trainer und Eltern seien es aber auch Sponsoren, die dies erst möglich machten. Neben der Unterstützung für Trainingslager – in diesem Jahr bereits drei – erhält der Verein finanzielle Unterstützung durch die Stadt Lampertheim sowie spendable Vereinsmitglieder, Firmen, Banken, die Bürgerstiftung oder durch den Rotary und Kiwanis Club.

Neuer Vereinsbus angeschafft

Konnte schon dank einer Spendenaktion ein neuer Vereinsbus angeschafft werden, wurden unter dem Beifall zahlreicher Mitglieder und politischer Mandatsträger zwei neue Kinderboote getauft. Etwas kürzer als die Erwachsenenkanus, kann der Zweier-Kajak, den Bürgermeister Gottfried Störmer auf den Namen „Hurrikan“ taufte, zwei Kinder mit einem Gesamtgewicht von 120 Kilogramm aufnehmen. Sein „Zwillingsbruder“ „Speedy“ soll zwei Kinder mit einem Gesamtgewicht von 100 Kilogramm das Paddeln erleichtern. Insgesamt haben die Boote fast 2000 Euro gekostet.

Dieter Brechenser berichtete von einer „schweren Winterzeit“. Denn „Paddeln bei zwei Grad und Wind ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig“. Dazu trainierten die Wassersportler im Kraftraum, unternahmen 1500-Meter-Läufe und legten in diesem Jahr während der Trainingslager 250 Kilometer auf dem Wasser zurück. Bürgermeister Störmer sparte deshalb nicht mit Lob: „Der WSV ist ein sehr guter Verein“, machte er deutlich. Gut gelenkt und geführt bescheinigte er den Verantwortlichen, dass dort „Qualität produziert“ wird.

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