Lampertheim

Tradition Andreas-Gemeinde erinnert an den heiligen Martin

Mit Laternen und Fackeln unterwegs

Archivartikel

LAMPERTHEIM.So kennen ihn die Kinder und so ging Martin von Tours in die Geschichte ein: auf einem Pferd sitzend, einem armen Bettler helfend. Deshalb durfte die berühmte Figur hoch zu Ross auch bei den Feierlichkeiten der St. Andreas Gemeinde rund um den Martinstag mit Wortgottesdienst, Umzug und Martinsfeuer nicht fehlen. Lampertheims Heiliger war allerdings weiblich – Michaela Geier mimte auf ihrem Pferd Heida den selbstlosen, römischen Soldaten. Zahlreiche Kinder, Eltern und Großeltern zogen mit der katholischen Gemeinde durch Lampertheim. An der Spitze führten Pfarrer Christian Rauch und seine Messdiener den Zug mit Holzkreuz und kleinen Fackeln an, der Katholische Kirchenmusikverein begleitete die Gemeinde mit passenden Liedern. Vor dem Umzug spielten Kinder das traditionelle Martinsspiel im Gottesdienst, im Anschluss fanden sich alle bei einem großen Feuer im Pfarrgarten zusammen. ksm

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