Lampertheim

Konzert Männerchor Sängerquartett-Liederkranz lädt am 16. September ins umgebaute Hofheimer Bürgerhaus ein / Rudi Jäger führt wieder durchs Programm

Musikalische Reise führt in den Süden

Archivartikel

Hofheim.Was lange währt, wird endlich gut – so könnte auch das Konzertmotto des Hofheimer Männerchors Sängerquartett-Liederkranz lauten. Bereits zweimal hatten die 28 Aktiven Konzerttermine ins Auge gefasst, die aber jeweils dem Umbau am Bürgerhaus zum Opfer gefallen waren. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen, und das Konzert kann am Sonntag, 16. September, um 17 Uhr im Hofheimer Bürgerhaus stattfinden. Seit längerer Zeit liegt das Hauptaugenmerk der wöchentlichen Probestunden auf den von Dirigent Manfred Boxheimer ausgewählten Musikstücken für den Konzertabend.

Im Rahmen des kommenden Probenwochenendes im Gasthaus „Zur Krone“ und im evangelischen Gemeindehaus wollen die Chormitglieder an den Details arbeiten und den Feinschliff vornehmen. An beiden Tagen haben die Aktiven noch einmal etwa vier Stunden Zeit, gemeinsam darauf hinzuarbeiten, dem Hofheimer Publikum musikalisch einwandfreie und hörenswerte Darbietungen zu präsentieren.

Ju-Hee Oh am Klavier

Im Anschluss an das Singwochenende bleiben noch gut zwei Wochen bis zur Generalprobe am Samstag, 15. September. In diesem Zeitraum werden wohl auch noch Proben stattfinden, bei denen mit den ebenfalls teilnehmenden Solisten geübt werden kann.

Für die Teilnahme am Konzert hat der Chor wieder Solisten verpflichtet, die schon öfter zu Gast in Hofheim waren. Die Begleitung am Klavier übernimmt Ju-Hee Oh, Fachbereichsleiterin für Tasteninstrumente an der Musikschule Lampertheim. Die Organisatoren sind dankbar, dass auch Bärbel Bartonitz aus Gernsheim die Einladung nach Hofheim angenommen hat, um mit ihrer Sopranstimme das Programm zu bereichern.

Der Dritte im Bunde ist Stefan Zier, der den Part des Solotenors übernimmt. Stefan Zier ist stellvertretender Kapitän der Mainzer Hofsänger und schon etliche Jahre mit dem Hofheimer Chor freundschaftlich verbunden. Nicht zu vergessen ist auch Rudi Jäger, der in gewohnter Manier das Publikum durch den Vorabend geleiten wird. Jäger, als „alter Hofheimer“ vielen bekannt, obliegt es, als Moderator mit Informationen, Hintergründen und kleinen Anekdoten zu den einzelnen Liedern die Zuhörer zwischen den Liedvorträgen zu unterhalten.

Programm in vier Teilen

Dirigent Manfred Boxheimer, der in diesem Jahr auf eine 40-jährige Dirigententätigkeit beim „Quartett“ zurückblicken kann, hat das Programm in vier Teile aufgeteilt. Im ersten geht es hinaus in die Natur. Neben einem Wanderlieder-Potpourri wird auch noch ein „Armer Wandergesell“ zu hören sein, bevor dieser Abschnitt mit einem Klaviersolo zu Ende geht.

Im zweiten Teil winkt ein Ausflug in den Süden. Von den Bergen Südtirols (La Montanara) geht es mit dem Chiantilied und dem neapolitanischen Funiculi Funicola durch Italien. Über die Adria führt die musikalische Reise nach Kroatien, wo bekannte Volkslieder erklingen und weiter nach Griechenland, wo der „Griechische Wein“ wartet. Davon angeregt singen die Solisten noch im Duett „Tanzen möcht’ ich“.

In der anschließenden Pause kann das Publikum in einer kleinen Pause bei einem Gläschen Sekt und Gebäck das bisher Gehörte auf sich wirken lassen. Zum Einstimmen auf die nächsten beiden Teile wird die Pianistin wieder ein Klaviersolo zu Gehör bringen.

Im dritten Teil wird das Programm etwas heiter. Mit der „Schwäb’schen Eisebahne“ fährt der „Hahn von Onkel Giacometo“. „Der Schwur“ und „Der Junggeselle“ marschieren mit dem „Zottelmarsch“, bis letztendlich die Zeit für das „Schwipslied“ gekommen ist. Im vierten und letzten Teil wird es wieder etwas besinnlicher, derweil es auf den Abend zugeht. „Zwei Märchenaugen“ sehen den „Tag zur Ruhe gehen“, während der „Handwerker sein Abendgebet“ erklingen lässt. Mit „Du großer Gott“, „Musik ist meine Welt“ und „Guten Abend, gut’ Nacht“ bricht dann die „Abendruhe“ herein.

Bis zu diesem Zeitpunkt, an dem sich dann ein hoffentlich zufriedenes Publikum auf den Heimweg begibt, ist für die Aktiven im Chor allerdings noch einiges zu tun. Es müssen die Vorbereitungen für die optische Gestaltung des Bürgerhaussaales getroffen werden. Die Bestuhlung entsprechend des Kartenverkaufs muss ebenfalls vorgenommen werden.

Die Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro können außer bei den Sängern auch im Gasthaus „Zur Krone“ sowie in der Postfiliale, Kirchstraße 2, erworben werden. fh

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