Lampertheim

Freiwillige Feuerwehr Tag der offenen Tür mit Programm für Groß und Klein

„Nachwuchs ist uns wichtig“

Archivartikel

Lampertheim.Beim Tag der offenen Tür hinter die Kulissen zu schauen, dazu hatten die Besucher der Feuerwehr Lampertheim reichlich Gelegenheit. Die aus 80 Aktiven bestehende Mannschaft um Wehrführer Torsten Gutschalk hatte nicht nur ihre Löschfahrzeuge zur Besichtigung freigegeben, sondern ließ bei Vorführungen einer Gasbrand-Simulation, der Bekämpfung von brennbaren Flüssigkeiten ohne Wasser oder einer technischen Hilfeleistung im Falle eines Verkehrsunfalles einen realistischen Blick auf ihre Arbeit zu.

Dazu konnten die Gäste sich im Gerätehaus frei bewegen, in der auch die Schlauchwaschanlage untergebracht ist. „Star“ der Fahrzeuge war der in Lampertheim stationierte Einsatzleitwagen des Kreises Bergstraße. Mit neuester Kommunikationstechnik ausgerüstet, kommt das Fahrzeug bei Großschadenslagen zum Einsatz. Aber auch das 28 Jahre alte Löschfahrzeug, das noch in diesem Jahr durch ein neueres Staffellöschfahrzeug ersetzt werden soll und etwa 300 000 Euro kosten wird, wurde bestaunt. Dazu konnten sich die Gäste über Rauchmelder, richtiges Verhalten bei Bränden im Haushalt oder beim Grillen informieren. Alle Einsatzkräfte beantworteten zudem alle relevanten Fragen.

Herz für Kinder

Einmal mehr zeigten die Verantwortlichen auch, dass sie ein Herz für Kinder haben. „Der Nachwuchs ist uns sehr wichtig und bedeutet unsere Zukunft“, machte stellvertretender Stadtbrandinspektor Rainer Jakob deutlich. So konnte Jugendwart Sebastian Herweh nicht nur mit einer Hüpfburg bei den Kleinsten punkten, sondern diese hatten auch mächtig viel Spaß beim Mäuse- oder Angelspiel. Am kleinen Brandhäuschen konnten die Kids zudem ihre Fähigkeiten als Nachwuchsbrandschützer ausprobieren.

Während sich die Tische und Bänke bald mit hungrigen Gästen füllten, schaute auch Bürgermeister Gottfried Störmer vorbei. Stadtbrandinspektor Klaus Reiber brachte Kameraden aus den Nachbargemeinden mit. Zur Mittagszeit vom Blasorchester des Katholischen Kirchenmusikvereins unter der Leitung von Vize-Dirigent Markus Niebler unterhalten, standen 15 Kameraden „Gewehr bei Fuß“. „Wir bleiben in der Rettungskette“ erklärte Rainer Jakob. Im Falle eines Falles wäre die Mannschaft zum Einsatz ausgerückt. Fell

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