Lampertheim

Handball Erfolgreiche Talentschmiede der HSG Ried / E-Jugendliche für Rückrunde in Bezirksliga B hochgestuft

Nachwuchssportler eilen von Sieg zu Sieg

Hofheim/Bürstadt.Die Handball-E-Jugendlichen der HSG Ried stellen aktuell die erfolgreichste Mannschaft innerhalb der Spielgemeinschaft. Trainer Michael Firnkes hat in seiner Talentschmiede Spieler der Jahrgänge 2009 bis 2011 vereint, die in der Vorrunde der Bezirksliga C von Sieg zu Sieg eilten. Neun Spiele wurden absolviert, die allesamt mehr oder weniger deutlich gewonnen wurden. Richtige Kantersiege sprangen hierbei heraus. 41 Mal traf die Mannschaft etwa gegen Trebur, nur vier Gegentore gab es gegen die zweite Vertretung aus Büttelborn. Knapp war es eigentlich nur bei der zweiten Mannschaft von Ebertstadt, die den Riedhandballern alles abverlangte.

Die Statuten des Hessischen Handballverbandes geben vor, in dieser Altersklasse keine Ergebnisse zu veröffentlichen. Spiele werden daher „nur“ als gewonnen oder verloren gewertet. Auf die Dominanz der HSG Ried reagierte der Verband dennoch und stufte die Schützlinge von Michael Firnkes für die Rückrunde eine Klasse höher in der Bezirksliga B ein. Bange ist Trainer und Spielern davor nicht. Schließlich werden stärkere Gegner die Mannschaft mehr fordern und dadurch die Entwicklung jedes einzelnen auch fördern.

Zweimal wöchentlich wird trainiert, dienstags um 17 Uhr in der Sporthalle der Bürstädter Erich-Kästner-Schule, donnerstags um 17.30 Uhr in der Bobstädter Sporthalle. Seit dem Minialter, also etwa seit vier Jahren, spielt ein Großteil des Teams zusammen.

Michael Firnkes kam über den eigenen Sohn zum Trainerjob. „Als ein neuer Trainer gesucht wurde, habe ich mich bereiterklärt, das Amt zu übernehmen“, so der Hofheimer, der richtig Spaß an der Sache gewonnen hat. Das Zusammenspiel hat sich in der Hinrunde stark verbessert, auch die jüngeren Akteure kommen mittlerweile zu Abschlüssen und Toren, obwohl das Spiel nach wie vor vom älteren Jahrgang getragen wird.

„Alle werden eingebunden“

Wie die Statuten es vorschreiben, wird in der ersten Halbzeit eines jeden Spiels in der Spielform „zweimal drei gegen drei“ agiert, nach dem Seitenwechsel dann mit offener Manndeckung über das ganze Feld gespielt. Die Stärken seines Teams sieht Firnkes im Eins-gegen-Eins-Verhalten der Defensive und in der Torhüterleistung.

„Wir suchen in unserem Spiel nach vorne immer den freien Mitspieler“, erklärt Firnkes. Als weitere Gründe für die Überlegenheit führt er die Schnelligkeit und das Zusammenspiel an, „alle werden ins Spiel eingebunden“. In jedem Training mit dabei ist auch der Bürstädter Harry Mathes, in früheren Jahren Seniorentrainer, der noch richtig Spaß mit den Jungs hat. fh

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