Lampertheim

TV Lampertheim D-Jugend besiegt Mannschaft des IFV Biblis

Nachwuckskicker geben im Heimspiel alles

Archivartikel

Lampertheim.Durchatmen bei der Fußball-B-Jugend des TV Lampertheim: Nach drei Niederlagen in Folge konnte endlich gepunktet werden. Das mit einem 1:1 endende Heimspiel gegen den FC 07 Bensheim hatte in der Qualifikation aber keine Bedeutung mehr, der Aufstieg in die Kreisliga war bereits im Vorfeld verspielt. Wie so oft in den vorangegangenen Partien standen die Lampertheimer in der Defensive weitgehend sicher, taten sich aber ungemein schwer, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen.

Die D-Jugend des TVL besiegte im Heimspiel die Mannschaft des JFV Biblis/Nordheim/Wattenheim mit 3:1. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit waren beide Teams um eine defensive Grundordnung und schnelles Umschalten bemüht, der Spielfluss litt darunter aber beträchtlich. Gelegenheiten entstanden nur nach Fehlern des Gegners. Bei den Gästen sprangen dabei lediglich ein paar Flanken und zwei Distanzschüsse heraus. Auf der Gegenseite suchten die Lampertheimer immer schnell ihre Angreifer, doch die waren in der Deckung der „Kombinierten“ weitestgehend abgemeldet. Das 0:1 in der 20. Minute für die Gäste war deshalb sehr überraschend, brachte aber den TVL nicht aus dem Tritt. Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe der Lampertheimer Stürmer Erik Engels frei am Strafraum zum Schuss kam, doch er ging knapp vorbei. Davor hatten bereits Samet Uzer (23.) und Bruno Martinovic (26.) für Torannäherungen gesorgt.

Die erste Halbzeit war behäbig, doch die zweite entschädigte zumindest die Lampertheimer Fans. Lediglich 20 Minuten brauchten die Hausherren, um aus einem 0:1 ein 3:1 zu machen. Entscheidender Mann war dabei Julian Kurpiers. Erst bedrängte er den deutlich schmächtigeren Abwehrspieler bei einem Distanzschuss so sehr, dass dieser den Ball durch die Beine ließ und Jonas Volk den Ball mit den Fußspitzen ins Tor lenkte. Dann leitete er einen Angriff über die rechte Seite ein, den er selbst in der 60. Minute zum 2:0 vollendete. Wie schon häufiger hoch angespielt, setzte er sich gegen die hilflosen Innenverteidiger durch und traf ins kurze Eck.

Beim dritten Treffer wurde der gegnerische Abwehrspieler beim Kopfball so bedrängt, dass er den Ball ins eigene Tor beförderte. Die Gäste versuchten noch mal alles, aber eine ernsthafte Bedrohung für den Sieg Lampertheims war die Schlussoffensive nicht mehr. fh

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