Lampertheim

Fastnacht Cäcilia sorgt im Canisiushaus für Unterhaltung

Närrische Singstunde

Hofheim.Die traditionelle närrische Singstunde des Katholischen Kirchenchores und Gesangvereins „Cäcilia“ bot den Besuchern gemütliche und unterhaltsame Stunden imvoll besetzten Canisiushaus. Den kurzfristigen Ausfall von Karin Elsäßer kompensierte Andrea Schnell, die die Moderation übernahm und durch den Abend führte. Den musikalischen Rahmen lieferten Anja und Martin Stumpf, um die Technik kümmerten sich Reinhold Ritzert und Albert Sommer.

Toni Sauer präsentierte die erste Bütt der Veranstaltung und thematisierte die vielen Schwierigkeiten die beim Tapezieren auftreten. Mit Bernhard Hossner stieg ein erfahrenes Büttenass in die Bütt, der einen Einblick in die Singstunde „Cäcilias“ gab. „Das R muss rrichtig rrollen“, plauderte Hossner aus dem Nähkästchen.

Der Chor unter der Leitung von Werner Stöckel stimmte das eine oder andere Trinklied wie „Auf ihr Freunde“ oder „Der Wein ist mein Geselle“ an. Eine Gastgruppe aus Wattenheim unterhielt anschließend mit einem Bewegungsspiel. Aus dem Nachbarort waren auch „Adele und Lisbet“ gekommen, um über eine Schöhnheits-OP zu philosophieren.

Der Höhepunkt war aber der Auftritt der „Wilden 80er“, die sich auf die Suche nach den elf Geboten der Fastnacht begaben und fesselnde Abenteuer erlebten. Deren Hauptakteur Indiana-X-Jones wurde von einem Raumschiff überrascht und in verschiedene Länder gebeamt. So lernt er die „Lahabamberder als völlig unlustige Gattung“ kennen und fühlt sich besonders bei den musikalischen „drei Japanern mit dem Eichbaumfass“ wohl. Wieder in „Howwe“ gelandet, taucht er ins Zentrum der Fastnacht ein, eine mit viel Aufwand betriebene Show und tollen Tanzeinlagen. Ein Gratis-Imbiss und kostenlose Getränke sorgten für das leibliche Wohl. fh

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