Lampertheim

Spende Inklusive Kindertagesstätte erhält 6750 Euro von Daimler AG Mannheim

Neue Möbel im Schwalbennest

Lampertheim.Die inklusive Kindertagesstätte (Kita) Schwalbennest der Lebenshilfe Lampertheim und Ried ist ein fröhliches Haus. Noch mehr Freude kam auf, als Vertreter der Daimler AG Mannheim eintraten und die attraktive Summe von 6750 Euro spendeten.

Das Geld entspringe der Daimler Initiative „ProCent“, erklärte Stefan Ress, Betriebsrat und „ProCent“-Koordinator. „ProCent“ ist eine Aktion der Daimler-Beschäftigten gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat, Konzernsprecherausschuss und Unternehmensleitung. In den Förderfonds können alle Daimler-Beschäftigten einzahlen. Auf jeden monatlich gespendeten Cent der Mitarbeiter lege der Konzern einen weiteren Cent drauf. Auf diese Weise kämen stattliche Beträge zusammen, mit denen wirkungsvoll geholfen werden könne.

Der Erlös der Aktion komme gemeinnützigen Projekten im In- und Ausland zugute. Der Schwerpunkt der Förderung liege in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, karitative Themen, Behindertenhilfe sowie im Umwelt- und Naturschutz. Kita-Leiterin Sabine Graupner und der Vorsitzende der Lebenshilfe, Günther Baus, freuten sich über die großzügige Spende, denn sie helfe nachhaltig. Mit dem Geld war schon gearbeitet worden und nun konnte die Kita-Leiterin voller Stolz die Neuanschaffungen präsentieren: eine Kinder-Garderobe mit Fächern und Sitzmöglichkeiten sowie eine bequeme Sitzgruppe im Eingangsbereich.

Eltern leisten Arbeitsstunden

Gedankt wurde auch dem Initiator der Aktion, Daimler-Mitarbeiter Sascha Kellner. Der junge Vater hatte ehemals seine Tochter Emilia in der Kita und arbeitete im Elternbeirat mit. Er schlug die Kita für das Projekt vor und ein Ausschuss habe die Idee geprüft.

„Um die große Anschaffung zu finanzieren, haben sich noch zwei private Spender und der Elternbeirat beteiligt. Außerdem floss eine allgemeine Spende der Lebenshilfe in das Projekt. Das waren zusammen 1500 Euro und dazu kamen noch etliche Stunden Arbeitsleistungen von Eltern der Kita, wie das Anstreichen der Wände im Flur“, erklärte Günther Baus. roi

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