Lampertheim

Nato-Straße Behörde setzt Verordnung um

Neuer Name, neues Schild

Archivartikel

Lampertheim.Gegen die Sperrung der Nato-Straße, die die Stadt an Wochenenden und Feiertagen für den Autoverkehr angeordnet hat, wehrt sich Andrea Arndt bis heute. Inzwischen hat sie nach eigenen Angaben mehr als 400 Befürworter hinter ihre Online-Petition versammelt. Doch dass die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung nun ein Schild auf der Nato-Rampe angebracht hat, das ein Befahren untersagt, mache sie regelrecht „traurig“, wie die ehemalige Lampertheimerin im Gespräch mit dem „Südhessen Morgen“ betont.

Wie berichtet, hat die Behörde das Parken auf dem Areal am Rheinufer verboten. Sportboote dürften aber nach wie vor zu Wasser gelassen werden, betont stellvertretender Amtsleiter Marc Hannig auf Anfrage. Die Beschilderung gehe auf eine seit 2016 geltende neue Wasserstraßen-Betriebsanlagenverordnung zurück. In der Folge seien auch neue Schilder angefertigt worden; denn mit der Fusion der Ämter Mannheims und Freiburgs habe sich der Name der Behörde geändert. Er laute nun: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein. Dem sei durch eine korrekte Beschriftung auf den Schildern Rechnung zu tragen.

Nutzungsvertrag möglich

Laut Hannig könnte die Stadt Lampertheim in einen Nutzungsvertrag einsteigen, der sie dazu berechtigen würde, auf der Nato-Rampe Parkplätze zu markieren, um auf diese Weise einen geordneten ruhenden Verkehr zu gewährleisten. Allerdings gingen in diesem Fall auch Unterhaltungs- und Verkehrssicherheitspflicht auf die Kommune über. urs

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