Lampertheim

Kirche Thomas Höppner-Kopf folgt auf Reinald Fuhr

Neuer Pfarrer in Hüttenfeld

Hüttenfeld/Neuschloss.Die evangelischen Kirchengemeinden Hüttenfeld und Neuschloß haben einen neuen Pfarrer. Wie das Dekanat Bergstraße mitteilt, hat Pfarrer Thomas Höppner-Kopf seinen Dienst begonnen und damit die Nachfolge von Reinald Fuhr angetreten, der zum Jahresende in Ruhestand gegangen war. Dekan Arno Kreh wird den 57-jährigen Höppner-Kopf am Sonntag, 24. Januar, in sein Amt einführen. Der Gottesdienst in der evangelischen Kirche Hüttenfeld beginnt um 10 Uhr.

Das Beste am Pfarrerberuf ist nach Ansicht von Thomas Höppner-Kopf die „kommunikative Seite des Lebens“, der Kontakt zu anderen Menschen und zu Gott. Er schätze es, im Team zu arbeiten und „sich miteinander auf den Weg zu machen“. Seine neuen Gemeindemitglieder habe er coronabedingt bislang nur hinter der Maske wahrnehmen können. Er hoffe aber: „Dass wir uns bald von Angesicht zu Angesicht begegnen.“

Neugier und Respekt

Der neue Geistliche der beiden Lampertheimer Stadtteile war fast 30 Jahre lang im rheinhessischen Hamm tätig. Zu seinen Beweggründen, ins Ried zu wechseln, sagt er: „Aufgrund der Trennung von meiner Frau vor zwei Jahren, nachdem die Töchter erwachsen und aus dem Pfarrhaus ausgezogen waren, habe ich mich für einen Schnitt und einen Aufbruch entschieden. Dass ich nach Neuschloß-Hüttenfeld kommen wollte, hat auch etwas mit freundschaftlichen Verbindungen zu tun und vor allem mit einem guten Gefühl, dass ich hierhin passen könnte.“ Er sei „neugierig, und habe auch ein bisschen Respekt, was da auf mich zukommt“, so der 57-Jährige.

Gottesdienst, so betont er, finde für ihn nicht nur sonntags statt, sondern auch im Alltag. Als vorrangige Aufgabe betrachtet Thomas Höppner-Kopf die Seelsorge und die Kommunikation des Evangeliums. Dabei möchte er offen und der Gesellschaft zugewandt sein: „Ich bin ein offener Weltbürger, der sich auch für politische Fragen interessiert“, sagt der neue Pfarrer, „mir geht es darum, die Menschenliebe Gottes mitten in der Gesellschaft als hilfreiche Orientierung und als Inspiration für gelingendes Leben ins Gespräch zu bringen – nicht vordergründig und aufdringlich, sondern empathisch und einladend.“ red

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