Lampertheim

DLRG „Lampertheim 1“ getauft / Finanzierung durch Spenden

Neues Boot für mehr Sicherheit

Archivartikel

Lampertheim.Bei der Lampertheimer DLRG gab es am Samstag nur lachende Gesichter. Die Lebensretter hatten zur Bootstaufe eingeladen. „Lampertheim1“ ist der Name des Wasserfahrzeugs vom Typ Wally 370, das ab sofort für die Sicherheit auf den Seen der Region sorgen soll.

Besonders freute sich der Verein über das Zustandekommen der Anschaffung, denn hier zeigte sich einmal mehr, über welch großen Rückhalt die Organisation in der Öffentlichkeit verfügt. „Wir haben über ein Crowdfunding-Projekt versucht, Bürger zur Spende für unser Vorhaben zu bewegen, die Resonanz war überwältigend“, zeigte sich die Erste Vorsitzende der Lampertheimer DLRG, Susanne Hanselmann, begeistert über das Echo, das ihr Anliegen fand.

„Unser Ziel war eine Spendensumme von 4000 Euro und schon vier Wochen vor Ablauf der gesetzten Frist hatten wir diese erreicht“, informierte Hanselmann über die Welle der Großzügigkeit. Zusammen mit Zuschüssen von Stadt und Kreis konnte so das Gesamtvolumen von etwa 8000 Euro für das Boot, einen 25 PS starken Außenbordmotor und den dazu gehörigen Anhänger, gestemmt werden.

Vorgängerboot war 30 Jahre alt

Hanselmann klärte auch darüber auf, dass das Vorgängerboot mit einem Alter von 30 Jahren die besten Tage hinter sich gehabt habe und dessen Instandsetzung mehrere tausend Euro gekostet hätte. Dies sei nicht mehr rentabel gewesen. Sie bedankte sich auch bei der ansässigen Volksbank, über die die Aktion abgewickelt wurde, und die selbst 1000 Euro für den Spendentopf beisteuerte – und am Samstag noch einmal 250 Euro für die Anschaffung von Rettungswesten drauflegte.

Als „klein, stabil und wendig“ beschrieb die Erste Vorsitzende das neue Boot und lud alle Gäste ein, nach einer Stärkung am Grill mit der „Lampertheim1“ noch einige Runden auf dem Rhein zu drehen. Bürgermeister Gottfried Störmer freute sich mit den Gastgebern über das „neue Arbeitsgerät“, das man trotz der an diesem Tage zu erwartenden Gaudi auf dem Rhein natürlich nicht zum Spaß angeschafft habe, sondern weil es eine Notwendigkeit gewesen sei.

Der Schluss war traditionell: Störmer wünschte der „Lampertheim 1“ „allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“. jkl

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