Lampertheim

VLK-Schachteam Stand nach drei Spieltagen

Noch keine Punkte in Bereichsliga

Archivartikel

Lampertheim.Nach drei Spieltagen zeigt sich, dass es für die Schachmannschaft des VLK Lampertheim (VLK) in dieser Saison wie erwartet nur darum gehen wird, am Ende „über dem Strich“, also den beiden Abstiegsplätzen, zu landen.

Nachdem man in Runde zwei gegen den Aufstiegsfavoriten SK Hockenheim III eine 2:6-Heimniederlage hatte hinnehmen müssen – wobei die VLK-Punkte aus den Remisen von Dr. Joachim Sessler, Helmut Walter, Dr. Rüdiger Tront und Horst Meyer resultierten –, ging auch das Match am dritten Spieltag beim SK Chaos Mannheim II mit dem gleichen Ergebnis verloren. Hier lag der VLK nach drei Stunden Spielzeit mit 0:2 zurück, nachdem Jörg Moritz (Brett drei) in allerdings gewinnträchtiger Stellung durch ein taktisches Versehen in einen Konterangriff seines Gegners geriet und auch Horst Meyer (Brett acht) den meist zweischneidig-riskanten Tausch von zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauer letztlich mit einer Verluststellung bezahlen musste. Etwas Hoffnung gab das stark erkämpfte Remis von Dr. Rüdiger Tront an Brett sieben, der seinem weit höher gelisteten Kontrahenten nichts erlaubte und verdient einen halben Punkt einfuhr.

Nach den Niederlagen von Stefan Lüttgen (Brett sechs), der gegen zwei Freibauern seiner Gegnerin nichts ausrichten konnte, und Tobias Haefele (Brett vier) war die Gesamtpartie zugunsten des SK Chaos jedoch entschieden. Haefele muss man dabei allerdings bescheinigen, dem stärksten Mannheimer Akteur einen harten Kampf geliefert zu haben.

2:6-Endergebnis

Der VLK konnte zwar am Ende auch noch punkten – durch einen schön herausgespielten Sieg im Endspiel von Dr. Joachim Sessler am Spitzenbrett und ein solides Remis von Helmut Walter am Nachbarbrett –, nach dem Partieverlust von Daniel Schuschke (Brett fünf) stand das 2:6-Endergebnis jedoch fest. Der VLK geht damit als Inhaber der „roten Laterne“ ins neue Jahr und muss bestrebt sein, nach den noch ausstehenden sechs Runden zumindest zwei Konkurrenten hinter sich zu lassen. red

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